Am 21. Januar wird wieder der Deutsche Krimipreis vergeben. Zum 34. Mal. Das klingt noch nicht sooo alt. Aber erst Mitte der 80er begann sich das Genre Kriminalroman in Deutschland langsam aus „der Gosse der Trivialliteratur“ zu erheben. „26. März 1984 wurde das Bochumer Krimi Archiv gegründet – exakt am 25. Todestag von Raymond Chandler.“ Als „deutliche Duftmarke für das neue Selbstbewusstsein“ wurde schon ein Jahr später der Deutsche Krimi Preis ins Leben gerufen. „Eine Jury von Krimikritikern, Literaturwissenschaftlern, die sich mit dem Genre befassen, sowie später aus zahlreichen ausgewählten Krimibuchhändlern entscheidet seither jeweils im Januar über die besten deutschsprachigen und internationalen Kriminalromane des abgelaufenen Jahres. Bei seiner Gründung war der Deutsche Krimipreis der einzige Kritikerpreis des Genres, heute ist er der älteste (und – Eigenlob muss sein – der renommierteste).„(Alle Zitate: Dt. Krimi Archiv) – Mit Beginn des Neuen Jahres werden nun in Hamburg erstmals die mit dem  Deutschen Krimipreis ausgezeichneten Romane im Rahmen der Schwarzen Nächte vorgestellt, wobei die „Nächte“ 2019 ihr 10jähriges Jubiläumsjahr begehen. – Mit dabei die promovierte Literaturkritikerin und Krimi-Expertin Kirsten Reimers, u.a. seit 2011 Mitglied, von diesem Jahr an Sprecherin und Organisatorin der Jury des Deutschen Krimipreises. – Lesen wird Sebastian Dunkelberg, ein Schauspieler, der Philosophie, Theologie und natürlich die Schauspielerei studiert hat, schon auf etlichen deutschen Bühnen stand, und natürlich etliche Male im TV zu sehen war, u.a. auch einige Mal im „Tatort“ und im „Großstadtrevier“.

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