So sieht er aus: Der erste Serien-Elektro-SUV mit dem Stern heißt EQC. Er soll Anfang 2019 in Bremen vom Band rollen. Foto: MERCEDES-BENZ Mercedes-Benz GLC F-CELL: On the road to series production – Winter testing in northern Sweden

Auch Mercedes-Benz steuert um: In Zukunft rückt im Heimfelder Werk Hamburg die Elektromobilität weiter ins Zentrum des Blickes. Künftig werden dort Antriebsmodule, elektrische Hinterachsen und Leichtbauteile für das erste E-Fahrzeug der Mercedes-Marke „EQ“ und „integrierte Starter-Generatoren“ hergestellt. Damit soll das Hamburger Werk fit für die Zukuft gemacht werden.
Die Marke „EQ“ – eigentlich bekannt als Kürzel für den „Emotionalen Intelligenzquotienten“ – steht bei Mercedes für „Elektronische Intelligenz“. Darunter werden neue Elektroautos des Herstellers gefasst.
Bisher werden in Hamburg herkömmliche Achsen und -teile, Leichtbaustrukturteile und Lenksäulen sowie Teile der Abgastechnik hergestellt. In Zukunft kommt eine fünfte Produktsäule dazu: Bald werden dort Antriebsmodule, elektrische Hinterachsen und Leichtbauteile für das erste Elektrofahrzeug der Mercedes-Marke „EQ“, den EQC, und Integrierte Starter-Generatoren (iSGs) gefertigt. Der SUV ist das erste Serien-Elektrofahrzeug der Marke EQ.
Die Herstellung einer elektrischen Hinterachse und eines elektrischen Antriebs hat schon 2018 begonnen. Außerdem wird in Hamburg künftig ein Leichtbauteil für das Frontmodul des EQC produziert, der im Mercedes-Benz Werk Bremen Anfang 2019 vom Band läuft. Anfang der 2020er Jahre wird im Werk Hamburg außerdem erstmals ein integrierter Starter-Generator namens „iSG“ montiert: Er vereint Starter und Generator in einem leistungsfähigen Elektromotor und ersetzt die bisherige Lichtmaschine und den Anlasser.
Bis 2022 wird das gesamteMercedes-Angebot elektrifiziert. Geplant sind mehr als 130 Fahrzeugvarianten. In die Komponentenwerke Hamburg und Berlin investiert der Fahrzeugbauer je rund 500 Millionen Euro, um sie für Elektromobilität und Leichtbau fit zu machen.
Mercedes will außerdem umweltfreundlicher produzieren: Ab 2022 arbeitet auch das Hamburger Werk CO2-neutral, das heißt: Es verzichtet komplett auf Kohlestrom und beziehen elektrische Energie nur noch aus regenerativen Quellen.

Das Werk Hamburg

Das 1935 gegründete Mercedes-Benz Werk Hamburg in der Heimfelder Mercedesstraße ist ein wichtiger Bestandteil im so genannten „Powertrain-Produktionsverbund“ von Mercedes. Hier werden keine ganzen Autos sondern Teile hergestellt oder montiert. In jedem Mercedes-PKW ist mindestens ein Produkt aus Hamburg verbaut. Das Werk wurde 1935 als Vidal & Sohn Tempowerk GmbH gegründet.

1 KOMMENTAR

  1. „… Das 1935 gegründete Mercedes-Benz Werk Hamburg in der Heimfelder Mercedesstraße

    Das Werk wurde 1935 als Vidal & Sohn Tempowerk GmbH gegründet. …“
    Da sind wohl einige Gedanken durcheinander gelaufen. In _der_ Reihenfolge sind Missverständnisse vorprogrammiert.

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