Dennis Stiller (hier beim Torschuss) und sein Bruder Florian haben ihre Bundesligakarriere bei der TGH beendet. Tim Hirt (links daneben) will versuchen, mit dem neu formierten Team noch den Klassenerhalt zu erreichen. Foto: rp

Dass Nikolas Müller vor einer sehr schwierigen Aufgabe stehen würde, war schon von Beginn der Hallenspielzeit klar. Der neue Trainer der Hockeyherren der TG Heimfeld muss in der laufenden Bundesligaspielzeit schließlich nicht nur auf Nationalspieler Alexander Otte (zurück zu seinem Stammverein Großflottbek) und Ex-Nationalspieler Max Landshut verzichten. Auch die TGH-Urgesteine Florian und Dennis Stiller, Max Bonz und Tim Schäfer haben ihre langjährige Spielerkarriere in der 1. Herren beendet.
Mit Leo Kirchner (kam vom Limburger HC), Christopher Binder (THC Altona-Bahrenfeld), dem nach einem Jahr Pause zurückgekehrten Lasse Simson sowie Arne Küddelsmann, Dominik Ehlers und Simon Reich, die alle aus der „Zweiten“ aufgerückt sind, hat es bei der TGH auch einige Neuzugänge gegeben.

Vorentscheidung am
5. Januar gegen den UHC

Doch der Aderlass an Erfahrung ist, wie der bisherige Saisonverlauf gezeigt hat, kaum zu verkraften.
Schon nach dem ersten Doppelspieltag (3:17 beim Uhlenhorster HC, 5:16 beim Club an der Alster) waren sich Hamburger Hockeyfans einig, dass die TGH in der 1. Bundesliga überfordert sei. Auch im ersten Heimspiel gegen den Hamburger PoloClub lag die TGH in der 2. Halbzeit bereits mit 1:7 hinten, ehe man dank einer furiosen Aufholjagd in der Schlussphase (7:8) fast noch einen Punkt ergattert hätte. Zwei weitere zweistellige Niederlagen folgten. Selbst gegen den bis dahin ebenfalls noch sieglosen DTV Hannover gab es eine 4:5-Pleite.
„Wir werden uns nun intensiv auf die Rückrunde vorbereiten, brauchen aber auch etwas Glück, wenn wir den Abstieg noch abwenden wollen“, sagt TGH-Coach Nikolas Müller. Wenn das gelingen soll, muss sich die TGH aber vor allem in der Abwehrarbeit besser aufstellen. Mehr als zwölf Gegentore pro Spiel sprechen eine deutliche Sprache. Schon am kommenden Sonnabend, 5. Januar (13 Uhr, Kerschensteinerstraße) gegen den Uhlenhorster HC und einen Tag später (16 Uhr, Jenischstraße) beim Hamburger PoloClub könnte eine Vorentscheidung fallen.

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