Jaaaa! Oliver Binder, Jonathan Fröschle und Tomás Procházka (v.l.) bejubeln das Eckentor zum 4:4 beim Club an der Alster, am Ende verlor Polo mit 4:5. Foto: mg

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST

Was für ein Auftakt: Obwohl die Hockeyherren des Hamburger Polo Club ohne ihre Nationalspieler Mathias Müller und Constantin Staib (beide bei der WM in Indien im Einsatz) sowie die verletzten Nick Algner, Luca Müller und Tomás Procházka in die neue Hallensaison starten mussten, wäre den Schützlingen von Trainer Matthias Witthaus im Auftaktspiel beim Harvestehuder THC fast ein sensationeller Einstand in die Bundesligaspielzeit geglückt.
Eine Viertelstunde vor Schluss führte der HPC in Harvestehude noch mit 4:0, ehe die hoch favorisierten Gastgeber, die den Polo Club vor einem Jahr noch mit einer 3:16-Packung nach Hause geschickt hatten, in der Schlussphase doch noch zum 6:6 ausgleichen und einen Punkt retten konnten.

So hatte das Team von der Jenischstraße die Saisonvorgabe ihres Trainers („Wir wollen nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch versuchen, die Topteams aus Harvestehude, Uhlenhorst und vom Club an der Alster ein bisschen zu ärgern“) bereits im ersten Spiel umgesetzt.

Starke Teamleistung des HPC
beim Club an der Alster

Nach einem (nach einer 7:1-Führung) unnötig knappen 8:7-Erfolg im Auswärtsspiel bei der TG Heimfeld erlebten die Fans des Polo Clubs im Heimspiel gegen den Uhlenhorster HC gleich das nächste Saison-Highlight. Nach einem hart umkämpften Match mit zahllosen Höhepunkten und vielen Toren besiegte der HPC den amtierenden Deutschen Meister mit 9:7 und blieb weiterhin unbesiegt.

Daran sollte sich auch in der nächsten Partie gegen den DTV Hannover (8:3) nichts ändern. Erst am letzten Hinrunden-Spieltag wurde die Erfolgsserie den Klein-Flottbeker gestoppt. Beim Club an der Alster unterlag man trotz einer starken Teamleistung mit einem hervorragend aufgelegten Torhüter Niklas Garst hauchdünn mit 4:5-Toren, so dass Matthias Witthaus sich keineswegs geknickt in die kurze Weihnachtspause verabschiedete.

„Ich bin wirklich sehr stolz darauf, was wir bisher erreicht haben“, lobte der Chefcoach sein Team, dass nach einer glänzenden Hinrunde punktgleich hinter dem HTHC den vierten Tabellenplatz einnimmt. Obwohl niemand von höheren Zielen spricht, besitzt der HPC bei nur zwei Punkten Rückstand auf Rang zwei durchaus die Chance, sich durch eine ähnlich starke Rückrunde erstmals in der Vereinsgeschichte für die Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft zu qualifizieren.

In den richtungsweisenden Heimspielen am Sonntag, 6. Januar, um 16 Uhr gegen die TG Heimfeld und am Dienstag, 8. Januar, um 20.30 Uhr gegen den HTHC wird die Hockeyhalle an der Jenischstraße 26 bis auf den letzten Platz besetzt sein. Denn die Mannen um Kapitän und Torjäger Jonathan Fröschle (bislang zwölf Bundesligatreffer) haben bislang eine grandiose Saison gespielt.

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