Übergabe der Spenden

Der Dienstag-Tanzkreis I der TSA hatte die geniale Idee: Warum auf der Weihnachtsfeier nicht mal die Geschenke für andere packen? Und so hatte jedes Tanzpaar ein Geschenk hübsch verpackt und in insgesamt drei Kisten verteilt. Dann wurde es spannend: Die drei Kisten mit Geschenken sollten amerikanisch versteigert werden, das heißt: jeder Interessent konnte jeweils einen oder zwei Euro in eine Sammeldose werfen. Beim Klingeln des Weckers bekam der letzte „Bieter“ die Kiste. Versteigerungsleiter Holger hatte die Uhr zunächst auf zwölf Minuten gestellt, sich dann aber für nur fünf Minuten entschieden. Und das war richtig: Innerhalb dieser dreimal fünf Minuten kam die sensationelle Summe von € 405.- zusammen, die dann von einem Par auf € 450.- erhöht wurde. Und diese Summe sollte dem Theodorus Kinder-Tageshospiz zur Verfügung gestellt werden, das seit vielen Jahren am Bürgerplatz in Eidelstedt beheimatet ist und bisher nur wenigen Eidelstedtern bekannt ist.

Arndt Speerschneider, stellvertretender Vorsitzender der Tanzsportabteilung, gab die Idee den übrigen Tanzkreisen bekannt, und die Leistungsgruppe am Freitag sprang auf den Zug auf: Zwar hat die Gruppe keine Weihnachtsfeier, aber eine spontane Spendensammlung erbrachte noch einmal €120.-, die dann am Donnerstag, verbunden mit einer kleinen Besichtigung, übergeben wurden. Große Freude herrschte bei Leonie Stegemann, zuständig für Spenden und Öffentlichkeitsarbeit. Frau Stegemann erklärte, dass das Geld für die Ausbildung und weiteren Kosten des „Therapiehundes“ Kalle verwendet würde. Dieser Hund hat spezielle Fähigkeiten, die ihn für den Einsatz in der Arbeit mit Kindern geeignet machen. Er ist im letzten Monat seiner Ausbildung, wird aber schon „im Dienst“ eingesetzt und ist bei den Kindern äußerst beliebt.

Überhaupt ist das Hospiz auf Spenden angewiesen: Zwar werden die Kosten für die medizinische Betreuung von den Krankenkassen übernommen, aber damit können nur 95% der Beträge bezahlt werden. Alles andere, also therapeutische Geräte, Spielsachen, Musik, Lichtinstallationen und vieles mehr, muss durch Spenden angeschafft werden.

Wenn man durch die Räume geführt wird und sieht, wie liebevoll alles eingerichtet und aufgebaut ist, kann man sich nur freuen, dass hier für Kinder mit einer „lebensverkürzenden Erkrankung“ so viel getan wird. Da ist unsere Spende mehr als angebracht, und alle Spender haben gern auf ein eigenes Geschenk verzichtet.

Sicher kann die TSA, die schon früher ein Sparschwein für Theodorus auf dem Tresen der Bar hatte, auch im nächsten Jahr wieder für Theodorus da sein.

Übrigens: Gern führt Leonie Stegemann Interessenten durch das Haus: Es werden immer freiwillige Helfer gebraucht.

Udo Helmke; Medienverantwortlicher der TSA des SVE

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