Spielt bei GWH an Position fünf: Lennart Drücker. Foto: pr

Drei Tischtennis-Herrenteams aus dem Hamburger Süden in Hamburgs 1. Liga – da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Mit dem Hamburg-Liga-Aufstieg des TV Fischbek haben der TTC Neuenfelde und Grün-Weiß Harburg Konkurrenz aus der Nachbarschaft bekommen. Ob sich alle drei Teams in der Hamburg-Liga halten können, ist ungewiss. Nach der Hälfte der Saison darf sich kein Team aus dem Hamburger Süden zurück-lehnen. Für alle geht es gegen den Abstieg.
Den seit sieben Spielen sieglosen TV Fischbek trennt nur ein Punkt vom direkten Abstiegsplatz. Und das, obwohl die Mannschaft fast immer in Bestbesetzung antreten konnte. Das Spitzenduo Morris Meyerhöfer/ Hendrik Paul hat in der Hinrunde fleißig gepunktet, auch Vincent Kanitz kann mit seiner Bilanz zufrieden sein. In der Rückrunde müssen auch die
Teamkameraden am Limit spielen, soll der Klassenneuling sein Ziel erreichen.
Beim TTC Neuenfelde ist das Abstiegsgespenst noch größer als beim TVF. Allein wegen des besseren Satzverhältnisses rangiert das Team noch „über dem Strich“. Die „Hamburg-Liga-Dauerbrenner“ von der Snitgerreihe hatten in der Erntesaison wie so oft mit vielen Ausfällen zu kämpfen und konnten erst zwei Saisonsiege einfahren. Im unteren Paarkreuz konnten nur 7 von 27 Einzel gewonnen werden. In der Rückrunde haben die Neuenfelder um Olaf Porath, Jürgen Biallas und Arne Rückmann in der Vergangenenheit allerdings schon oft gezeigt, was wirklich in ihnen steckt.

Eimsbüttel 9:1 von
der Platte gefegt

Auch beim SV Grün-Weiß Harburg läuft es in der Saison 2018/19 noch keineswegs rund. Anurag Gote, die aktuelle Nummer 2 im Team, konnte nur ganze vier von elf Spielen bestreiten. Auch andere Spieler aus den Top-6 standen nicht immer zur Verfügung, so dass Grün-Weiß bereits 13 Spieler einsetzte. Gut für die Harburger, dass sie im letzten Vorrundenspiel in Eimsbüttel einen überzeugenden 9:1-Sieg feiern konnten, durch den das Team um Spitzenspieler Christopher Arnolda von einem Abstiegsplatz auf Rang 8 hochkatapultiert wurde. „Sicher ist gar nichts, aber ich glaube fest daran, dass wir auch im nächsten Jahr noch in der Hamburg-Liga spielen“, sagt Harburgs Nummer 5 Lennart Drücker.
Nach der kurzen Weih-nachtspause stehen Grün-Weiß (Auswärtsspiel bei Spitzenreiter Oberalster II ) und Neuenfelde (beim Tabellenzweiten TTSG Urania-Bramfeld II) vor schwierigen Aufgaben, während sich der TV Fischbek im Heimspiel gegen Schlusslicht SG Grün-Weiß-Rot/Osdorf mit einem Sieg etwas Luft verschaffen könnte.

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