Die Farbe bleibt, die Konstruktion wurde verändert: Die neuen StadtRäder sollen komfortabler sein. Foto: pr

Gaby Pöpleu, Hamburg
Nach der Sylvesterfeier kann man am Neujahrstag, 1. Januar 2019, noch mit einem Stadtrad nach Hause fahren, dann ist erstmal Schluss: Stadtrad macht Pause. Einen Monat lang wird die Fahrradflotte erneuert – und vergrößert. Am 1. Februar startet das Unternehmen der Deutschen Bahn mit mehr und bequemeren Rädern. Gleichzeitig wird der Fahrradverleih teuerer.
Statt 2.450 werden dann rund 2.600 rote Leihfahrräder in Hamburg unterwegs sein. In den nächsten fünf Jahren soll sogar schrittweise auf 4.500 Räder an 350 Stationen aufgestockt werden. Bisher standen die Räder an 220 Stationen. Ab April 2019 kommen außerdem 20 elektrisch unterstützte Lastenräder dazu, mit denen man auch Kleinkinder herumfahren kann.
Die neuen Räder sind eine Eigenentwicklung der Deutschen Bahn und haben einen bequemeren – besonders für Ältere leichter zu nutzenden – niedrigeren Einstieg. Eine benutzerfreundlichere Bedieneinheit wurde nun direkt am Lenker platziert und nicht mehr am – oft schmutzigen – Hinterrad.
Zur Vorbereitung des Neustarts wird es den ganzen Januar über eine Betriebspause geben. Dann rüstet die Deutsche Bahn die Stationen um und sammelt die alten Räder ein.

Ab 2019 mit Jahresgebühr von fünf Euro

Mit dem Neustart von StadtRad gelten ab 1. Februar auch neue Preise. Wer nur 30 Minuten unterwegs ist, zahlt nach wie vor nichts. Für die Zeit danach erhöhen sich die Minutenpreise im Normaltarif von 8 auf 10 Cent/ Minute und im ermäßigten Tarif von 6 auf 8 Cent/ Minute. Der Tageshöchstpreis wurde von 12 auf 15 Euro erhöht. Neu ist auch die Jahresgebühr in Höhe von fünf Euro, die dazu dient, das System weiter zu vergrößern und auszubauen. Freuen dürfen sich hier alle, die schon Stadtrad-Kunden sind: Die Deutsche Bahn erlässt ihnen im ersten Jahr die Jahresgebühr.

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