Fußgänger sollen in Eidelstedt besser vorankommen. Foto: cv

Sören Reilo, Eidelstedt

Fußgänger müssen in Eimsbüttel gut aufpassen, damit sie nicht ins Straucheln kommen. Viele Gehwege sind kaputt, zu schmal, vollgestellt mit Fahrrädern oder Werbeschildern von Geschäften – ein Problem vor allem für Eltern mit Kinderwagen, Senioren oder Rollstuhlfahrer.

Während in den vergangenen Jahren die Sanierung von Straßen und der Ausbau von Radwegen im Mittelpunkt standen, will die rot-grüne Koalition in der Bezirksversammlung Eimsbüttel nun mehr für Fußgänger tun. „Die Menschen sollen in unserem Bezirk gerne zu Fuß unterwegs sein”, so Koorosh Armi, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. In ausgewählten Stadtteilen soll das Wegenetz untersucht und Vorschläge für einen „guten und sicheren Fußverkehr” erarbeitet werden.

Aus Sicht der Grünen eigne sich besonders der Stadtraum am Eppendorfer Weg für Verbesserungen, da dort demnächst ohnehin Umbauten geplant seien. Daher sei es sinnvoll, „nicht nur den Straßenraum sondern auch die Flächen von der Bordsteinkante bis zu den Hauseingängen mitzudenken und die Baumaßnahmen zu koordinieren”, so Lisa Kern, Vorsitzende der Grünen-Bezirksfraktion.

Bei den anstehenden Planungen sollen Interessenverbände wie der Verein „Fuss” und Bürger aus den Stadtteilen einbezogen werden. Rot-Grün will Konzepte für einen sicheren Fußverkehr beispielhaft in je einem Stadtteil der Regionalbereiche Kerngebiet Eimsbüttel, Stellingen/Eidelstedt sowie Lokstedt/Schnelsen/Niendorf ausarbeiten lassen.

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