Erfolgreich am Korb: Schirmherr René Kindzeka (l.) will demnächst ein Spiel „seines Teams“ besuchen. Foto: PR

Basketball wird an der Stadtteilschule Stübenhofer Weg groß geschrieben: Mit Beginn dieser Saison hat der Profibasketballer René Kindzeka von den Hamburg Towers die Schirmherrschaft für die Schulmannschaft übernommen. „So wie ihr habe ich auch mal angefangen“, erzählt der 23-jährige Kindzeka seinen neuen Schützlingen, die mit vier Siegen einen erfolgreichen Start in die Saison hingelegt haben. Der dienstälteste Profi des Zweitligisten fing einst selbst als U12-Spieler des Schulsportvereins SSV Slomanstieg auf der Veddel an.
Auch in der Stadtteilschule Stübenhofer Weg schlummern offenbar Talente: Seit diesem Schuljahr gibt es die erfolgreiche Schulmannschaft, die im Spielbetrieb des Hamburger Basketball-Verbands antritt. Das Training ist in den Ganztagsunterricht der Stadtteilschule integriert.
Durch die Teilnahme am regulären Spielbetrieb sollen die Kinder stärker motiviert werden, sich sportlich weiterzuentwickeln, aber auch mehr Selbstbewusstsein und Teamgeist gewinnen, sagt Assistenztratiner Oliver Eckardt, der bei den Towers vor die Zusammenarbeit mit der Schule zuständig ist. Eckardt: „Das Gewinnen ist zweitrangig“ – doch: die Kinder tun es offenbar trotzdem.
Die Sportklasse mit Schwerpunkt Basketball gab es auch schon im Vorjahr, damals noch als reine AG. Inzwischen sind diese Schüler der fünften und sechsten Klasse aber so weit fortgeschritten, dass sie erfolgreich gegen reguläre Vereinsmannschaften bestehen können.
Die Towers bieten außer der Stübi-Partnerschaft Basketball über Arbeitsgruppen in Grundschulen an. Dahinter steht die Hoffnung, an den Schulen Basketball-Talente zu erkennen und für den Verein zu rekrutieren.
Doch auch für die Schule – die Stadtteilschule Stübenhofer Weg trägt bereits das Gütesiegel „Bewegte Schule“ für ein gutes Sportangebot – lohnt sich das Engagement. „Die Mannschaft ist unser neues Aushängeschild. Ich bin wahnsinnig stolz auf die bisher gezeigten Leistungen der noch sehr jungen Spieler und ihren besonderen Einsatz für ihre Schule“, schwärmte Lehrerin Yvonne Franck.

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