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Von Rainer Ponik.

Vor neun Jahren wurden die Piraten Hamburg unter dem Dach von “Sport ohne Grenzen e. V.“ gegründet, um jungen Basketballtalenten aus Hamburg eine leistungsorientierte Perspektive zu bieten. Mit späteren Profis wie Janis Stielow, Louis Olinde und dem heutigen Nationalspieler Ismet Akpinar starteten die Norddeutschen zunächst in der U16-Bundesliga, qualifizierten sich später auch für die höchste Spielklasse der U19-Junioren. Schon früh wurde auch eine Kooperation mit den Hamburg Towers ins Leben gerufen.
Vor dem Start in die Saison 2018/19 hat der Wilhelmsburger Zweitligist nun sogar die Lizenzen für die beiden Nachwuchs-Bundesligateams übernommen, so dass auf deren Trikots nunmehr das Logo der Towers prangt. „Mit diesem Schritt möchten wir auch nach außen hin zeigen, dass das NBBL- und das JBBL-Team den offiziellen Unterbau der Towers bilden und wir als Einheit funktionieren. Da wir unsere Wurzeln aber nicht vergessen, bleibt der Name ‘Piraten’ aber erhalten“, erklärt Towers-Geschäftsführer Jan Fischer.
Der langjährige Trainer Thore Pinkepank ist jetzt Koordinator für den Leistungsbereich. Pinkepank, zeitweise auch Interimsassistent der Towers, genießt über die Vereinsgrenzen hinaus großes Ansehen und gilt als absoluter Experte im Jugendbereich. Intensiviert wird die Zusammenarbeit mit Athletiktrainer Melvyn Wiredu und den Kooperationsvereinen Rist Wedel und Bramfelder SV. „Wir möchten uns breiter aufstellen, um noch mehr Kinder aus dem Großraum Hamburg zu erreichen“, begründet Towers-Geschäftsführer und Sportdirektor Marvin Willoughby die Maßnahme. Wichtigster Ansatzpunkt bleibt die Spielerentwicklung. „Es geht vorrangig nicht um Siege, sondern darum, jeden Spieler bestmöglich auszubilden“, betont Marvin Willoughby.
Der Plan scheint aufzugehen. Mit Osaro Jürgen Rich, Emil Marshall und Justus Hollatz gehören gleich drei Spieler, die das Nachwuchsprogramm der Piraten durchlaufen haben, zum aktuellen Zweitligateam der Towers.
Die Nachwuchsteams messen sich mit den stärksten Konkurrenten Norddeutschlands, um die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft zu erreichen. Das Jugendbasketball-Bundesligateam hat nach einem souveränen 79:52-Erfolg im Auswärtsspiel beim SC Rist Wedel die Hauptrunde erreicht. Vor rund 100 Zuschauern waren Younes Ibouchoukene (22 Punkte) und Ole Schader (21) die besten Korbschützen des Teams von Trainer Torben Haase.

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