Für die einen ist der „wilde Wald“ am Ernst-August-Kanal ein Ort, an dem man prachtvoll Müll entsorgen kann. Für die anderen ist „der nach der Flut 1962 „nahezu unberührt emporgewachsene Pionierwald ein Schmuckstück, dessen Funkeln man erst auf den zweiten Blick wahrnimmt,“ sagt die Initiative „Die Waldretter“. Zu allem Überfluss ist der Wald auch noch bedroht, weil er im Zuge der Bebauungspläne des Spreehafenviertels gerodet werden soll.
Gegen den Müll kann man etwas tun. Daher laden „Die Waldretter“ am Sonntag, 4. November, ab 14 Uhr zu einer Mitmach-Aktion gegen den Müll ein. „Der Müll gibt dem Wald ein verwahrlostes Aussehen und der Müll schadet den Bäumen und anderen Pflanzen, dem Boden, dem Wasser und den Tieren. Das hat er nicht verdient“, so „Die Waldretter“.
Mit dieser Aktion möchte die Initiative Anwohner und Nachbarn einladen, den Wald ein bisschen näher kennenzulernen, damit sie verstehen, warum dieser Wald unbedingt erhalten bleiben sollte. „Die Waldretter“ kämpfen nicht nur gegen die Rodung und Bebauung des Waldes am Ernst-August-Kanal, sondern gegen die zunehmende Flächenversiegelung in ganz Wilhelmsburg. Bei einer gemeinsamen Einkehr nach getaner Arbeit gibt es die Möglichkeit, diese Themen zu vertiefen. Dabei sein werden auch Mitglieder des „Arbeitskreises Grüne Stadt“ von Greenpeace Hamburg.
Treffpunkt für die Aktion am Sonntag, 4. November, um 14 Uhr ist an der Bushaltestelle des 13er-Busses am Stübenplatz. Wenn vorhanden, bitte eigene Handschuhe mitbringen – aber bitte keine Haustiere. Mehr Informationen und Kontakt per E-Mail an info@waldretter.de

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