Harburgs Anwohner und Pendler werden seit Monaten auf eine harte Probe gestellt: Während die Baustelle Meckelfelder Weg und Winsener Straße im Oktober binnen rund zwei Wochen neuen Asphalt erhalten hat, wird der Ehestorfer Weg absehbar zum zweijährigen Dauer-Problem für alle, die dort wohnen und durchfahren möchten.
„Anwohner und Pendler können absehbar in den nächsten zwölf Monaten den Ehestorfer Heuweg entweder gar nicht oder nur punktuell durchfahren, wie soll das möglich sein, wenn man dort wohnt oder zum Beispiel als Pflegekraft Hausbesuche vor Ort machen soll?“, fragt die Harburger Wahlkreisabgeordnete Birgit Stöver (CDU) und appelliert an die Verantwortlichen aus Bezirk und Senat, nicht mit Scheuklappen zu planen, sondern bei der Planung auch die Bedürfnisse von Anwohnern, der Schule und den Gewerbetreibenden im Blick zu haben.
Bereits seit vergangenem März arbeitet der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer im Ehestorfer Heuweg an Entwässerungsanlagen; seit dem Sommer legt die Stromnetz Hamburg GmbH neue Stromleitungen; es werden neue Trinkwasserleitungen verlegt und die Hausanschlüsse erneuert. Eine Zumutung ist die damit verbundene Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges bis voraussichtlich Ende Dezember.
Doch damit nicht genug: Für März 2019 ist eine weitere Vollsperrung angekün-digt; diese Vollsperrung soll dann bis Ende 2019 dauern. „Das ist eine absolute Zumutung“, stellt Stöver fest, die als Harburger Bürgerschaftsabgeordnete immer wieder Beschwerde-Briefe von Anwohnern gegenüber dem Hamburger Senat und der Bezirksverwaltung zur Kenntnis erhält. Stöver: „Ich kann den Unmut gut nachvollziehen, die Totalsperrung des Ehestorfer Heuweges ab März für neun Monate ist nicht hinnehmbar. Für Gewerbetreibende steht dabei die Existenz auf dem Spiel! Hier muss über Alternativen nachgedacht werden, um ein Mindestmaß an Mobilität zu erhalten. Der Ehestorfer Heuweg darf nicht zur Dauer-Sackgasse ohne Ausweg werden!“

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