Autofreie Neue Mitte Altona, Autofreies Wohnen und Autofrei Leben!

Vom Dieselskandal sind die Menschen in Hamburg und speziell Altonas Anwohner direkt betroffen. Besonders die Harkortstraße an der „Neuen Mitte Altona“. Die Straße befindet sich zwischen der für Fahrzeugen bis „Euro 5“ gesperrten Stresemannstraße und der Max-Brauer-Allee, die ebenfalls für zu dreckige Dieselautos gesperrt wurde. Die Harkortstraße ist für Fahrzeuge, besonders für Radfahrer, eine gern benutzte Nord- Südverbindung. Sie führt aus Richtung Altona und Hafen, in die nördlichen Bezirke Hamburgs. Auch Postkunden, die nicht zuhause waren wenn DHL klingelte, kennen die Straße zum Paket-Amt am Kaltenkircher Platz.

Die Harkortstraße dient nun als eine der Ausweichstrecken betroffener Dieselfahrer. So können die Verbotszonen umfahren und die Nebenstraßen vergiftet werden. Es steht nur ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung, deswegen staut sich der Verkehr immer öfter oder kommt ganz zum Erliegen. Die noch Jahre anhaltenden Bauarbeiten, welche auch für erhebliche Parkplatzprobleme und Blockierungen der Fahrbahn sorgen, verschärfen den Zustand noch.

Als sich 2012 die Pläne für das Neubauprojekt konkretisierten, sollte die „Neue Mitte Altona“ auch eine Autofreie Zone werden. Es wurden aufwendige Konzepte und Präsentationen (PDF) für Hamburgs neuen Stadtteil angefertigt. Jetzt streitet man sich darum, ob hier eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden kann. Allein wegen den wechselnden Behinderungen durch Baufahrzeuge und Bauarbeiten, müsste die Geschwindigkeit schon jetzt auf 30 reduziert werden. Bei mindestens zwei neuen Kitas, einem Kindergarten und einer geplanten Schule, wird das Verkehrsaufkommen nicht weniger werden. Hunderte Wohnungen werden bis Ende 2019 fertiggestellt und bezogen. Der Ruf nach mehr Parkplätzen folgt, denn die Tiefgaragen werden nicht ausreichen.

Auch das Areal der Holsten-Brauerei wird in den nächsten Jahren saniert und bebaut werden. Die Beschickung der Baustellen erfolgt dann, neben der Holstenstraße und Haubachstraße, auch über die Harkortstraße. Dann werden wieder Baumaterial, Firmenfahrzeuge und PKW der Arbeiter die anliegenden Straßen und Gehwege zusätzlich belasten.

Es wär gut wenn das Diesel Fahrverbot auch für die Harkortstraße gilt. Eine Straße nur für Anlieger und Radfahrer könnte auch eine Lösung sein. Neben der bestehenden Haubachschule, den Kindergärten und Kitas in und um der Harkortstraße, entstehen nächstes Jahr in der „Neuen Mitte Altona“ noch ein zusätzlicher Kinderkarten und eine neue Stadteilschule. Das ist Grund genug für eine Verkehrsberuhigung auf ganzer Länge.

Infos auf Hamburg.de:

https://www.hamburg.de/contentblob/4111664/2809d680baf01c026ab2f8583eb46d3c/data/mobilitaetskonzept-mitte-altona.pdf

https://www.hamburg.de/contentblob/3973086/c9e7d9f252633ae2bde6a6303004885d/data/praesentation-netzwerk-autofreie-mitte-altona-vom-29-4-2013.pdf

Weitere Infos bei Google: Autofreie Neue Mitte Altona
Es gibt da zum Thema viel zu entdecken.

Autofreie Neue Mitte Altona, Autofreies Wohnen und Autofrei Leben!

2 KOMMENTARE

  1. tja …, autoarmes Quartier und die Tiefgaragenplätze werden nicht reichen???? Schon jetzt parken die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der Neuen Mitte Altona die Harkortstraße so voll, dass Fußgänger auf dem Gehweg behindert werden und auf der Fahrbahn nur noch Platz für eine Fahrspur verbleibt; … autoarmes Quartier, ein voller Erfolg!

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