„Dieser Mann ist eine Erweckung der Giftklasse A“, lobt die altehrwürdige Neue Zürcher Zeitung den Kabarettisten Andreas Rebers. Foto: Janine Guldener

Heinrich Sierke, Hamburg
Schon als Kind wurden Andreas Rebers und seine vielen Geschwister zur Hilfsbereitschaft erzogen und dies hält bis heut’ an. Folgerichtig lautet das neue Programm des Kabarettisten, Autors, Musikers und Komponisten: „Ich helfe gern.“ Inwiefern der Wahl-Münchner dieses Motto auch mit einem Augenzwinkern vorträgt, erfahren Leser dieser Zeitung mit etwas Glück kostenlos: Das Elbe Wochenblatt verlost drei Mal zwei Karten für Rebers Hamburg-Premiere in Alma Hoppes Lustspielhaus am Montag, 19. November.

Dann berichtet Rebers beispielsweise, wie die gute schlesische Mutter ihn einst auch zur Wahrhaftigkeit und Bibel verpflichtet hatte. Deshalb hat das Kind seine Diebstähle und kriminellen Taten auch immer zugegeben. Dann bekam er die Prügel, die er verdient hatte, und die Mutter sah von der Kollektivstrafe der ganzen Geschwisterschar ab.

Unbequeme
Wahrheiten

Dabei ist eins klar: mit der Wahrheit, vor allem der unbequemen, nimmt Rebers es sehr genau. Denn wenn man Wahrheiten, die einem nicht passen, in den Schrank sperrt, werden sie giftig. Und damit nicht die Falschen den Giftschrank öffnen, macht er es lieber selber und nimmt zur Not auch die Prügel in Kauf. Und so schreibt die altehrwürdige Neue Zürcher Zeitung: „Dieser Mann ist eine Erweckung der Giftklasse A.“

Andreas Rebers analysiert, was toxisch ist: Schuldgefühle, faule Kredite, faule Ausreden, Nazismus und Narzissmus. Also ein Programm über die Gegenwart und die moralische Großmacht Deutschland. Der Kabarettist entlarvt Volkes Stimme mit Volkes Stimme. Und wenn am Ende der Teufelsaustreibung noch etwas auf der Bühne herumliegt, kommt als Zugabe der Tatortreiniger und beseitigt die restlichen Spuren. Für Rebers ist klar: „Gegen Wahn und Populismus hilft nur ein guter Exorzismus Ich helfe gern. Wann und wo immer Sie wollen!“

Wer nachdenklichen Humor genießen möchte, sendet bis Montag, 29. Oktober, eine Postkarte an: Elbe Wochenblatt, Stichwort: „Gewinne: Andreas Rebers“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder eine E-Mail mit dem gleichen Betreff an post@wochenblatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

❱❱ Andreas Rebers
Alma Hoppes Lustspielhaus
Ludolfstraße 53
Mo-Mi, 19.-21. November,
20 Uhr
Tickets ab 21 Euro unter
Tel. 55 56 55 56 oder
www.almahoppe.de

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