Neue Mitte Altona, ist die Harkortstraße noch Barrierefrei?

Im Grundgesetz Artikel 3 steht unter andrem: “Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Auch deshalb sollte die „Neue Mitte Altona“ barrierefrei werden. Wie es heute in der nördlichen Harkortstraße aussieht zeigt dieses Foto:

Ein Rollstuhlfahrer muss auf die Fahrbahn ausweichen, weil die Gehwege mit Baumaterial und Fahrzeugen der Baufirmen und Arbeiter zugestellt sind. Auch in seine Wohnung kommt der behinderte Mensch nicht so einfach, weil die Zufahrt zum Haus mit einem Zaun blockiert ist. Durchfahrt verboten. Einige Firmen reservieren sogar mit Halteverbotsschildern ihre Parkplätze für den nächsten Tag. Ein LKW blockiert seit Stunden die Fahrbahn und muss mit dem Rollstuhl überholt werden, was den gehandicapten Menschen in den Gegenverkehr treibt. Er musste auch auf die Straße ausweichen, weil Gehwegplatten bedrohlich schräge stehen, da Subunternehmer, die für Telekommunikationsfirmen Kabel verlegten, den Untergrund nicht fachgerecht verdichtet haben. Ist das noch Rollstuhlgerecht? Der Wegewart wurde in der Vergangenheit mehrmals informiert, auch über Melde-Michel, ohne Ergebnis.

Es betrifft nicht nur Gehbehinderte Bürger. Menschen mit einer Sehbehinderung stolpern oder laufen im Kreis, wegen zugeparkter Fußwege, die im schlechten Zustand sind. Bei Regen bilden sich stellenweise knöcheltiefe Pfützen. Kitagruppen können den Weg zum Spielplatz nur unter größter Aufmerksamkeit bewältigen, wenn sie sich überhaupt unter den Umständen raus trauen.

Bleibt nur zu hoffen dass die Polizei sich den Problemen annimmt und nicht mit „Scheuklappen“ durch die „Neue Mitte Altona“ fährt. Unsere Verwaltung in Altona und die Bauleitung könnten die Beamten vor Ort schon etwas entlasten. Bei den vielen neuen Mietern in der „Neuen Mitte Altona“ sind doch bestimmt auch einige zusätzliche Polizei Planstellen möglich.

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