Von Wolfgang Wittenburg.

Wenn’s um die Sicherheit geht, schaut die CDU besonders genau hin. Da macht auch Lars Frommann keine Ausnahme. „Im P+R-Haus Neugraben kommt es immer häufiger zu nächtlichen Ruhestörungen durch illegale Autorennen“, hat der CDU-Bezirksabgeordnete festgestellt und die zuständigen Stellen aufgefordert, sich darum zu kümmern.
Nachgefragt beim zuständigen Polizeikommissariat 47. „Uns liegen keinerlei Erkenntnisse zu illegalen Autorennen in Süderelbe vor. Im Gegenteil: Unser Zuständigkeitsbereich ist im Vergleich zu seinen rund 70.000 Einwohnern eher ruhig“, sagt der stellvertretende Revierleiter Axel Paust. „Unsere Beamten kontrollieren das P+R-Haus am S-Bahnhof Neugraben sehr häufig, in zivil und in Uniform. Aber wir haben dort keine Auffälligkeiten festgestellt.“ Auch der Parkhauseigentümer, die P+R-Betriebsgesellschaft, hat nichts von Autorennen im Parkhaus gehört.

 

Wir haben dort keine Auffälligkeiten
festgestellt
Axel Paust,
Polizeirevier 47

Lars Frommann rudert auf Nachfrage schnell zurück: „Autorennen ist nicht so gemeint, dass da eine Startlinie aufgemalt wird und dann stehen da drei Autos in der Reihe. So weit ist es, glaube ich, noch nicht. Im Großen und Ganzen wollen wir, dass mehr Augenmerk auf diesen Bereich gelegt wird.“
Dann benennt er den Kern des Problems: „Ich selber habe es schon erlebt, dass ich von einer kleineren Veranstaltung in der CU-Arena gekommen bin und hinter der Arena, im Treppenaufgang, waren Leute am Feuer machen. Das ist sicherlich kein Einzelfall gewesen.“
Ist es wirklich nicht, wie Heino Vahldieck, Geschäftsführer P+R-Betriebsgesellschaft, einräumt: „Es gab vereinzelt Beschwerden darüber, dass sich im Parkhaus, insbesondere am Wochenende, Jugendliche aufhalten und das Parkhaus als Partyraum zweck-entfremden. Auch Hinterlassenschaften derartiger ,Partys‘ sind uns nicht entgangen.“
Deshalb haben Sicherheitsmitarbeiter in den Abendstunden und an den Wochenenden verstärkt Kontrollen im Parkhaus durchgeführt und feiernde Jugendliche des Parkhauses verwiesen. Vahldieck: „Wir werden diese Kontrollen wieder intensivieren.“ So hat sich der Einsatz von Lars Frommann doch gelohnt.

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