Auf dem Weg zum Tor ist Kaja Hansen hier im Spiel gegen Blau-Weiß Köln nicht zu stoppen. Mit ihrem Team gewann die 22-jährige Stürmerin die Partie am Ende mit 5:0 und eroberte die Tabellenspitze. Foto: ponik

RAINER PONIK; HAMBURG-WEST
Nach dem unglücklichen Abstieg arbeiten die Hockeydamen vom Großflottbeker THGC mit Hochdruck an ihrer Rückkehr in die 1. Bundesliga. Die ersten sechs Saisonspiele konnten die Schützlinge von Alex Otte alle für sich entscheiden. Und daran hat der neue Coach einen nicht geringen Anteil, denn er hat es binnen weniger Wochen geschafft, sein Team nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich in Topform zu bringen.

Das musste am vergangenen Sonnabend auch Punktspielgegner Blau-Weiß Köln zur Kenntnis nehmen. Nur eine Halbzeit lang konnten die Rheinländerinnen dem GTHGC Paroli bieten. Bis dahin hatten die etwa 150 Zuschauer eine überwiegend ausgeglichene Partie gesehen, in der Sophie Fischer ihre Farben allerdings nach 14 Minuten mit 1:0 in Führung bringen konnte.

Nach dem Seitenwechsel hatte Blau-Weiß den immer stärker auftrumpfenden Gastgeberinnen, die mächtig auf´s Tempo drückten, nichts mehr entgegenzusetzen. So schossen Julia Brüning (2) und Maxi Marquardt im dritten Spielabschnitt binnen weniger Minuten einen klaren 4:0-Vorsprung heraus, der im Schlussviertel durch den dritten Treffer der überragenden Julia Brüning auf 5:0 ausgebaut werden konnte.

Trainer Alex Otte: „Große Spielfreude entwickelt“

„Die Mannschaft hat heute große Spielfreude entwickelt und hat den Gegner durch ständigen Druck zu Fehlern gezwungen“, zeigte sich Alex Otte mit der Vorstellung sehr zufrieden.

Einen Tag später sah es nicht anders aus: Auch in der Partie gegen Aufsteiger Club zur Vahr Bremen ließen die Flottbekerinnen nichts anbrennen. Laureen Busche sowie Maxi Marquardt und Isabel Witte (je zwei) sorgten bereits früh für einen deutlichen 5:1-Vorsprung; nach dem Pausentee erhöhten Laureen Busche (2), Kaja Hansen, Annchristin Lehmann und Lotta Kahlert auf 10:1.

Einzig die Eckenverwertung (von 7 wurde keine verwandelt) gab Alex Otte Anlass zur Kritik. „Wir arbeiten daran!“, versprach der Ex-Nationalspieler, der mit seinem Team die Tabellenspitze erobert hat. Als einziger Mitbewerber um die Zweitliga-Meisterschaft gilt der Club Raffelberg, der sich bislang nur dem GTHGC knapp mit 1:2 geschlagen geben musste. Die Duisburger besiegten den Bonner THV mit 3:1 und bleiben dem Flottbekerinnen auf den Fersen.

„Wir schauen aber nur auf uns und wollen die Hinrunde gern mit einem klaren Sieg gegen den Tabellenletzten Klipper abschließen“, sagt Alex Otte, der von seinem Team auch im vorerst letzten Freiluftspiel nochmal volle Konzentration fordert. Das Spiel an der Otto-Ernst-Straße wird am Sonntag, 28. Oktober, um 11.30 Uhr angepfiffen.

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