Seit einem Jahr arbeiten Wilhelmsburger Mädchen an ihrer App „UpCycle“. Damit sollen Einfälle gefördert werden, wie man aus Müll Nützliches herstellen kann. Die Schülerinnen der Stadtteilschule Wilhelmsburg arbeiten beim Projekt „Technovation“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung DKJS mit. Ziel: Mehr junge Frauen sollen mit Hilfe neuer Technologien an an der Lösung sozialer und ökologischer Probleme mitarbeiten.
50 Schülerinnen zwischen zehn und 18 Jahren aus ganz Hamburg machen bei dem Projekt mit. Eine weitere Idee aus Hamburg: Die App „Drive Together“. Sie soll dabei helfen, Fahrgemeinschaften in der nahen Umgebung zu bilden.
Bei ihrer Arbeit an den Apps helfen auch Mitarbeiter von Adobe Deutschland. Aber noch läuft nicht alles rund. In den nächsten Monaten programmieren die Schülerinnen die Apps zuende.
Frank Hinte, Geschäftsführer der DKJS: „Viele Mädchen haben großes Potenzial, trauen sich aber nicht, einfach mal loszulegen und innovative Technik einzusetzen – dies wollen wir ändern.“ Nükte Peisker-Ermler von Adobe Deutschland hat’s auf jeden Fall Freude bereitet. „Als Mentorin hat mich am meisten fasziniert, dass den Teilnehmerinnen von allen Aufgaben das Programmieren am meisten Spaß gemacht hat.“ Also doch: Technik- und IT-Themen stoßen auch bei Mädchen auf großes Interesse.

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