Erfolgreiche Fahrt auf dem Wannsee: Die Crew des MSC holte sich in Berlin den entscheidenden Sieg zum Erstligaaufstieg. Foto: lars wehrmann

Von Jens Beeskow. Der Mühlenberger Segel-Club ist endlich wieder da, wo er hingehört – im deutschen Oberhaus. Das Bundesliga-Gründungsmitglied hat zuletzt nach einigen knapp verpassten Aufstiegen als Zweitliga-Meister die Rückkehr in die Segel-Bundesliga perfekt gemacht.

„Wir haben das ganze Jahr über fleißig trainiert und sind jetzt natürlich froh, dass wir eine nahezu perfekte Saison hinlegen konnten“, so Steuermann und Teammanager Till Krüger. Das bedeutet, dass die Hamburger Segler bei den insgesamt fünf „Spieltagen“ vier Mal auf das Treppchen segelten. Auf der Ostsee vor Travemünde sowie auf dem Berliner Wannsee gewannen sie jeweils die Gesamtwertung. Auf dem Bodensee in Friedrichshafen wurde man Zweiter und in Tutzing am Starnberger See Dritter. Lediglich bei den abschließenden Regatten vor Kiel, als die Rückkehr ins deutsche Segel-Oberhaus schon feststand, musste man sich zum einzigen Mal mit Rang vier in der Endabrechnung begnügen.

Gesegelt wird in der nicht-olympischen Klasse „Typ J70“, die sich durch die Bundesliga-Regatten allerdings gut entwickelt hat, wie aus Seglerkreisen zu hören ist.
2014 war das Team aus der Bundesliga abgestiegen. Vier Mal in Folge war man jeweils denkbar knapp am Wiederaufstieg gescheitert. Diesmal wurde das klar gesetzte Ziel Aufstieg souverän geschafft.

Beim MSC hat man sich vorgenommen, oben zu bleiben. „Im nächsten Jahr ist das Ziel, sich erst mal in der ersten Liga festzusetzen“, sagt Till Krüger. „Aber wir haben sicher auch das Potenzial, vorne anzugreifen. Wenn wir unsere Leistung abrufen und weiter die bislang grandiose Unterstützung aus dem Verein, von unserem Trainer Micha Grasse sowie unseren Partnern erhalten, dann ist sicher auch das möglich.“

Zum Team, das die Rückkehr in die 1. Bundesliga geschafft haben, gehört neben Till Krüger auch Steuermann Magnus Simon, der zudem vor wenigen Tagen in der jungen Crew von Beiersdorf-Chef Stefan Heidenreich im italienischen Porto Cervo den WM-Titel mit der „ClubSwan 50“ feiern konnte. Außerdem segelten Ole von Studnitz, Lynn Hafemann, Max Holthusen, Finn Olsen, Yoram Zamory und Lasse Szczepaniak den MSC zurück dahin, wo man hingehört.

www.msc-elbe.de

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