Als der ehemalige iranische Futsal-Nationalspieler Esmail Afsa vor ein paar Jahren auf Vermittlung von ex-HSV-Star Vahid Hashemian nach Hamburg kam und sich dem Futsal-Team der HSV-Panthers anschloss, ahnte er selbst noch nicht, dass er einmal ein eigenes Team coachen würde, das sich inzwischen mit den besten Teams in Deutschland messen kann.
Im Jahr 2015 hatte Esmail Afsa die Idee, eine eigene Mannschaft auf die Beine zu stellen. „Ich wollte meine Erfahrungen weitergeben und in Hamburg ein Profi-Team aufbauen“, erzählt der 37-Jährige, der über einen Facebook-Aufruf viele junge Talente von den Fußballplätzen gewinnen konnte.
Nachdem man beim FC Viktoria Harburg auch eine sportliche Heimat gefunden hatte, fing das neue Team mit dem Namen Persian Futsal Hamburg im Herbst 2015 an zu trainieren. „Wir haben die Mannschaft so genannt, weil fast nur iranische und afghanische Jugendliche mitmachen wollten“, sagt Afsa. Ein Jahr später nahm der Verein dann erstmals am Punktspielbetrieb in Hamburgs 2. Liga teil. Nach dem direkten Aufstieg war Hamburgs 1. Liga nur Zwischenstation auf dem Weg in die Regionalliga Nord. Die ersten drei Meisterschaftsspiele konnte das Team alle für sich entscheiden.
„Wir investieren mehr Zeit als unsere Gegner, trainieren vier Mal wöchentlich“, erklärt Kapitän Ahmad Mohammadi. Torjäger Samir Hosseini will sein Team in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft schießen.
Ein Ziel, dass Persian Futsal nur durch Platz eins oder zwei in der Endabrechnung erreichen kann. „Das können wir schaffen“, sagt Mohammadi selbstbewusst. Langfristig möchte man schließlich nicht nur in Deutschland an die Spitze, sondern auch international spielen. „Champions League wäre ein Traum“ – Esmail Afsa hat das ganz große Ziel anvisiert.
Vorerst steht FC Fortis auf dem Spielplan. Wer zusehen möchte, muss am Sonnabend, 13. Oktober, um 17.00 Uhr in der Halle Rüterstraße 75 kommen.

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