Sophie Fredenhagen steht jetzt sechs Jahre lang an der Spitze der Harburger Verwaltung. Foto: News4hh/dobs

Olaf Zimmermann, Harburg
Jetzt ist es offiziell: Der Hamburger Senat hat Sophie Fredenhagen zur Leiterin des Bezirksamtes Harburg bestellt. Finanzsenator Andreas Dressel überreichte Harburgs neuer „Bürgermeisterin“ die Ernennungsurkunde am Freitagmorgen im Harburger Rathaus im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Fredenhagen, die die Nachfolge des im November 2017 verstorbenen Thomas Völsch (SPD) antritt, war am 10. September in der Bezirksversammlung auf Vorschlag von SPD, Grünen und Linken gewählt worden. Die parteilose Diplom-Verwaltungswirtin ist Chefin von 821 Mitarbeitern.

Zur Person: Sophie Fredenhagen ist 1964 in Berlin geboren und aufgewachsen. In Hamburg lebt sie seit 1985. Von 1991 bis 1994 studierte sie an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Allgemeine Verwaltung mit Abschluss als Diplomverwaltungswirtin. Seitdem übte sie verschiedene Funktionen in der Bezirks- und Kommunalverwaltung aus.

Mit dem Bezirk Harburg verbindet sie eine zehnjährige Tätigkeit als Fachamtsleitung Jugend- und Familienhilfe.
Zwischen Fredenhagens Wahl und ihrer Ernennung durch den Senat vergingen kaum mehr als zwei Wochen. So schnell geht’s nicht immer, wie Yvonne Nische erfährt. Die Jugend- und Sozialdezernentin des Bezirks Nord war dort im April zur Nachfolgerin von Bezirksamtsleiter Harald Rösler gewählt worden, wartet wegen der Affäre um Freikarten für das Rolling Stones-Konzert im Stadtpark aber immer noch auf ihre Ernennung.

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