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Im Mai 2001 gründeten die Volleyballabteilungen der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) und des TV Fischbek (TVF) die Volleyballgemeinschaft Hausbruch-Neugraben-Fischbek, kurz VG HNF genannt. Die danach größte Hamburger Volleyballabteilung der Elbe feierte viele Erfolge und sorgt durch Zusammenarbeit mit dem VT Hamburg und der sportbetonten Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg für eine vorbildliche Nachwuchsförderung.
Deshalb sorgte die Entscheidung des Präsidiums der HNT, die VG HNF zum Ende der Saison 2018/19 aufzulösen, beim Nachbarverein TV Fischbek für viel Unverständnis. „Die Führung handelt dabei gegen den Wunsch der breiten Mehrheit der Mitglieder, die sich für den Fortbestand der VG HNF ausgesprochen haben“, schreibt TVF-Pressesprecherin Gina Muche in einer Presseerklärung. „Mit einem anderen HNT-Präsidium hätte die VG HNF sicher auch eine Zukunft“, versucht Fischbeks Vereinsboss Jörg Muche den „schwarzen Peter“ in Richtung HNT zu schieben.
HNT-Präsident Mark Schepanski entgegnet: „Da im Hinblick auf die Fortführung des Nachwuchsleistungszentrums (der TVF hatte die Zusammenarbeit im Januar 2018 aufgekündigt – die Red.), die finanzielle Beteiligung und die Einbindung des Volleyballteams Hamburg keine inhaltliche Einigung erzielt werden konnte, war eine Weiterführung der VG HNF unter diesen Umständen nicht mehr möglich. Die Auflösung der Spielgemeinschaft war nur die logische Konsequenz.“
Die Situation ist verfahren, gegenseitiges Vertrauen kaum noch vorhanden. Gegenseitige Vorwürfe sind an der Tagesordnung. Trotz der deutlichen Differenzen bietet die HNT dem kleineren Partner ein Gespräch an, gern auch unter Beteiligung des Hamburger Sportbundes und/oder des Hamburger Volleyballverbands. Ob es vor der mit Spannung erwarteten Abteilungsversammlung der VG HNF am 2. Oktober noch eine Annäherung gibt, bleibt abzuwarten.

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