Die acht Gebäude des ersten Bauabschnittes stehen bereits. Zwischen ihnen und dem südlichen Teil der neuen Siedlung wird die Oliver-Lißy-Straße verlaufen, benannt nach dem langjährigen Leiter des Hauses der Jugend Eidelstedt. Foto: pr

EIDELSTEDT. Die Bauarbeiten für das Neubaugebiet am Hörgensweg machen große Fortschritte. Bereits Mitte Oktober sollen die ersten Geflüchteten in die Neubauten einziehen. Die Schutzsuchenden werden jedoch, anders als ursprünglich geplant, nicht unter sich bleiben: Die meisten Wohnungen werden regulär vermietet.

Zur Erinnerung: Zu Beginn der Planungen sollten zwischen dem Hörgensweg und der A23 rund 370 Wohnungen als sogenannte „Unterkunft für geflüchtete Menschen mit der Perspektive Wohnen“ (UPW) entstehen. Auf die in Teilen der Bevölkerung geäußerten Sorgen vor einer Ghettoisierung wurde reagiert: Laut dem Baubauungsplan „Eidelstedt 74“ von Ende August wurde die Anzahl der UPW auf rund 70 Wohnungen vermindert.

Die restlichen 291 Wohnungen werden an Interessierte mit Wohnberechtigungsschein vermietet. Bei 114 Wohnungen muss zudem das Anrecht auf eine barrierefreie Wohnung bestehen. Konkret: entweder ist ein Haushaltsmitglied älter als 60 Jahre oder es besteht ein entsprechendes Attest.

Zweiter Bauabschnitt mit weiteren 550 Wohnungen

Alle Wohnungen sind mit Einbauküche, modernem Bad und Balkon oder Terrasse ausgestattet. Das Quartier erhält zusätzlich eine neue Erschließungsstraße. Diese wird nach dem 2016 überraschend verstorbenen Leiter des Hauses der Jugend Eidelstedt benannt: Die „Oliver-Lißy-Straße“ führt dann mitten durch die neue Siedlung.

Im zweiten Bauabschnitt entstehen auf dem südlichen Teil des Geländes bis 2021 weitere 550 Wohnungen für Interessierte mit und ohne Wohnberechtigungsschein. Die Siedlung wird durch Gewerbeobjekte entlang des Hörgenswegs und ein Gemeinschaftshaus für nachbarschaftliche Aktivitäten sowie einer Kindertagesstätte ergänzt.

Die gesamte Siedlung wird entlang der Gebäude des ersten Bauabschnitts durch eine Glaswand gegen den Lärm der Autobahn geschützt. Zusätzlich ist eine zweite Schallschutzwand nahe der Autobahn geplant.
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