Nachdem im Juni das Theatergroßprojekt „Kein deutscher Land“ mit dem „Hildegard Hamm Brücher Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren 2018“ ausgezeichnet wurde, folgt nun eine weitere Würdigung.
Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt“ zeichnete das Projekt am 17.09. in der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg mit dem „Aktiv für Demokratie und Toleranz Preis“ aus.
Aus 381 Einsendungen wurden vom Beirat des BfDT deutschlandweit 77 Projekte als besonders vorbildlich ausgewählt.
Mit der gestrigen öffentlichen Preisverleihung in der Patriotischen Gesellschaft sollte das Engagement dieser Initiativen gewürdigt werden und andere zum Aktiv werden ermutigen. Gemeinsam mit den BfDT-Beiratsmitgliedern Dr. Andreas Eberhardt und Gabriele Rohmann wurden die Preise an acht herausragende Projekte aus  Norddeutschland übergeben.
Als Hamburger Projekt wurde„Kein deutscher Land“ durch Gabriele Rohmann vorgestellt und ausgezeichnet.
Die Nachhaltigkeit für die Zivilgesellschaft sowie die außergewöhnliche Vielfältigkeit hinsichtlich der Zugänge mit denen Diskurse in und mit der Öffentlichkeit ermöglicht wurden, überzeugten die Jury des Bündnisses für Demokratie und Toleranz.
Nach zwei Jahren intensiver Auseinandersetzung mit Radikalisierung von Jugendlichen in Form von Theateraufführungen, Podiumsdiskussionen, Poerty Events, Lesungen, Ausstellungen und Flashmobs im Bildungszentrum Tor zur Welt in Wilhelmsburg, im Zinnwerk in Barmbek sowie auf Bildungskongressen in Berlin und Essen, setzte „Kein deutscher Land“ seinen krönenden Abschluss in Tel Aviv und Jerusalem.
Dort schlossen sie nicht einfach mit dem Projekt ab, sondern ebneten den Weg für ein neues Projekt zum Thema „Was geht mich eure Geschichte an?“, mit dem sich nun 40 SchülerInnen aus der Oberstufe in den nächsten zwei Jahren auseinandersetzen werden.
Bei der Auszeichnung lobte Frau Gabriele Rohmann mit Nachdruck die vielschichtig angelegten Zugänge von „Kein deutscher Land“, die auf einer kreativen und kognitiv diskursiven Ebene in den Sozialraum und bis auf die internationale Ebene getragen wurde.
Das Preisgeld von 1.000 EUR wurde mit zusätzlicher Unterstützung durch die Mara und Holger Cassens Stiftung, der Hamburger Volksbank Stiftung sowie der Axel Springer Stiftung zur Finanzierung der Israelreise genutzt. Dort traten die Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit dem Goethe Institut Israel in Tel Aviv und Jerusalem auf und führten rege und prägende Diskussionen mit dem israelischen und palästinensischen Publikum.
Das Projekt wurde ebenso für den Deutschen Engagementpreis nominiert, bei dem ein Online-Voting den Sieger ermitteln wird. Stimmen Sie unter dem folgenden Link mit ab!
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Weitere Informationen zur Auszeichnung:

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