In der neuen Regionalligaspielzeit müssen die Basketballer der BG Hamburg West, die in der Spielzeit 2017/18 Regionalliga-Vizemeis-ter wurden, ohne ihren Topscorer Levi Levine (r.) auskommen. Foto: rp
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RAINER PONIK, HAMBURG-WEST
Nach zwei sportlich recht erfolgreichen Jahren – in der vergangenen Spielzeit wurde das Hamburger Pokalfinale erreicht und die Vizemeisterschaft in der 2. Regionalliga gefeiert – haben sich die
Basketballer der BG Hamburg-West im Frühsommer überraschend von ihrem Trainer Leo Mosley getrennt. „Leo hat uns sportlich vorangebracht, aber es hat einfach nicht mehr gepasst“, so Mannschaftssprecher Daniel Heiland.

Während der Vorbereitungszeit auf die neue Regionalligasaison haben zunächst einmal Flügelspieler Daniel Musché und Aufbauspieler Rami Kusaibati die Aufgabe übernommen, die Mannschaft zu trainieren. „Wir gehen aber davon aus, dass wir in ein paar Tagen einen neuen Coach präsentieren können“, ist Daniel Heiland sicher.

Zwei weitere Neuzugänge sollen der BG West auch auf dem Spielfeld weiterhelfen. Flügelspieler Jens Winterberg spielte zuletzt in der 1. Regionalliga Nordrhein-Westfalen und soll fortan ebenso für wichtige Punkte sorgen wie Nachwuchs-Ass Kian Westphalen, der für den Bramfelder SV in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga auf Korbjagd ging.

Mit Topscorer Levi Levine und Aufbauspieler Post Guard Jakob Schilk (wechselte zum Eimsbütteler TV) und Tim Lang haben aber auch mehrere Leis-tungsträger den Verein verlassen. Mit Letzterem gibt es allerdings schon am kommenden Sonnabend (15 Uhr, Steinwiesenweg) ein Wiedersehen: Tim Lang steht beim Auftaktgegner Itzehoe Eagles 2 unter Vertrag. „Wir freuen uns schon sehr auf das Spiel, wollen natürlich mit einem Sieg in die neue Regionalliga-Spielzeit starten“, so Daniel Heiland.

Die Basketball-Gemeinschaft aus Lurup und Eidelstedt hat sich zum Ziel gesetzt, in ihrer Spielklasse das beste Hamburger Team zu sein. „Wir waren Vizemeister; ist doch klar, dass wir nach dem Aufstieg von Eimsbüttel ganz vorn stehen wollen“, hält der Teamsprecher nichts von Tiefstapelei.

Einfach wird es nicht, das gesteckte Ziel zu erreichen, denn die Konkurrenz, zu der unter anderem Pokalsieger Bramfeld und Absteiger Weser Baskets Bremen/BTS Neustadt zählen, ist stark. Zudem verlief die Saisonvorbereitung nicht optimal, da die Sporthalle zeitweise nicht zur Verfügung stand. Ein Testspiel gegen Oberligist Altona ging überraschend verloren. „Alles nicht mehr wichtig, denn das, was zählt, beginnt erst jetzt!“, blickt Daniel Heiland der neuen Saison trotz aller Veränderungen sehr zuversichtlich entgegen.

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