Zur ARTE-Sendung FilmreiheTati Die Ferien des Monsieur Hulot 9: Monsieur Hulot (Jacques Tati) verguckt sich in die hübsche Martine (Nathalie Pascaud, re.), die zusammen mit ihrer Tante (Michèle Rolla, Mi.) in derselben Pension wohnt wie er. © Les Films de Mon Oncle Foto: ARTE France Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Silke Wölk Tel.: +33 3 881 422 25, E-Mail: bildredaktion@arte.tv

Sommer, Sonne, Urlaubszeit – alles schon vorbei? Nicht bei den Insel-Lichtspielen: Vom 13. bis 15. September sorgt das Wanderkino mit drei Open-Air-Filmnächten für Sommerferien-Stimmung auf dem Gelände des Projektes Minitopia.

Zum Auftakt am Donnerstag, 13. September, präsentieren die Insel-Lichtspieler ein heiter bis wolkiges Kurzfilmprogramm aus Verleih und Archiv der Hamburger KurzFilmAgentur. Ungewohnte Willkommensgrüße mit enormem Wärmepotenzial am Kieler Ostseestrand, ein Endzeit-Musical mit Lichtschutzfaktor 2000, der Sommer-Rap für die Generation Y und noch vieles mehr. Wer sich an großen Geschichten im kurzen Format erfreut, ist am Eröffnungsabend bestens aufgehoben.

Am Freitag, 14. September, gibt’s den DEFA-Musikfilm „Heißer Sommer“ (DDR 1967, Regie: Joachim Hasler, 97 Minuten), der vor 50 Jahren in die Kinos kam und einer der beliebtes-ten Filme der DDR wurde. Elf Oberschülerinnen aus Leipzig und zehn Oberschüler aus Karl-Marx-Stadt – dem heutigen Chemnitz –, unter ihnen das damalige Traumpaar Chris Doerk und Frank Schobel, verbringen ihre Ferien an der Ostsee. Ein heißer Sommer mit heißer Musik, heißen Flirts und aberwitzigen Dialogen, das ‚Grease‘ des Ostens und unbedingt (wieder-)sehenswert.

In „Die Ferien des Monsieur Hulot“ (Frankreich 1953, Regie: Jacques Tati, 95 Minuten) am Sonnabend, 15. September, feierte die berühmte Figur des Komikers und Filmemachers Jacques Tati ihr Kinodebüt. Während die anderen Sommergäste ihren harmlosen Vergnügungen nachgehen, verursacht Monsieur Hulot eine Turbulenz nach der anderen und streut ohne böse Absicht tüchtig Sand ins Getriebe des kleinbürgerlichen Ferienmilieus. Eine wunderbare und detailverliebte Komödie, weitgehend ohne Dialoge, dafür mit einzigartigem Sounddesign – ein großer Kinospaß.

Das mobile Kino ist diesmal zu Gast auf dem Gelände des Projektes Minitopia, Georg-Wilhelm-Straße 322. Die Filme starten um 21 Uhr, Einlass ist ab 20 Uhr. Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Getränke und Essen aus der Minitopia-Küche gibt’s gegen Spende. Bei Schietwetter finden die Filmabende in der Halle statt. EW

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