Foto: Carmen Lechtenbrink

Sie war zur Jubiläumslesung ins Ledigenheim gekommen. Hannelore Hoger bot den Besuchern in der Rehhoffstraße einen hochinteressanten und amüsanten Abend. Aber auch Nachdenkliches hatte seinen Platz.  Sie las über die Liebe und den Tod. Und sie erzählte viel: über ihr Aufwachsen in der unmittelbaren Nachkriegszeit,  ihren Vater und ihre Mutter, den „wärmenden Kachelofen“  für die 4  Geschwister. Anschaulich präsentierte die Schauspielerin  deren Tortenrezept, so dass einem das Wasser im Mund zusammen laufen konnte.

Sie erzählte von ihrem ersten Engagement  in Ulm, von ihrer Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Zadek und gemeinsamen Dreharbeiten mit Götz George. Sie las und erzählte von ihrer Tochter Nina und davon, wie sie selbst zum Malen gekommen ist.  Ihr Humor und ihr Stück Selbstironie fesselten die Zuhörer.

So wurde der Abend zu einem  Höhepunkt in der Benefiz – Lesungsreihe in der Rehhoffstraße. Und es war ein Abend, an dem auch der letzte Platz im Veranstaltungsraum des Ledigenheims besetzt war. Zur 50. Lesung passte so alles. Eine tolles Geschenk an das  soziale und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Neustadt. Denn Hannelore Hoger verzichtete – wie alle, die dort lesen – auf  ihr  Honorar.

Zum nächsten Abend kommt am Montag, den  17. September  um  19 Uhr  der Übersetzer und Schriftsteller Christoph Jehlicka.  Im Erdgeschossraum des Ledigenheims  Rehhoffstraße  1 – 3 liest er aus seinem Familienroman „Das Lied vom Ende“.  Auch hier ist der Eintritt frei. Spenden der Besucher sind erwünscht. Sie kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

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