Jan Hendrik Bartels (rechts) scheiterte in dieser Szene nur knapp, durfte sich mit seinen Teamkameraden am Ende aber trotzdem über den hart erkämpften 5:4-Sieg gegen Mülheim freuen. Foto: rp

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST
Vor vier Jahren konkurrierten die Hockeyherren des Hamburger Polo-Clubs noch mit der dritten Mannschaft vom Uhlenhorster HC und Teams aus Kiel und Ahrensburg in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Nachdem den Klein-Flottbekern in den letzten Jahren drei Aufstiege glückten, feierte das Team von Trainer Matthias Witthaus am vergangenen Sonnabend eine gelungene Bundesligapremiere. Gast am Hemmingstedter Weg war ausgerechnet das Team des amtierenden Deutschen Meisters Uhlenhorst Mülheim.

Vor rund 500 Zuschauern bezwang man den Titelträger völlig überraschend mit 5:4 Dabei hatte der Aufsteiger anfangs einige Probleme ins Spiel zu finden und geriet nach einer kurzen Ecke folgerichtig mit 0:1 in Rückstand. Im zweiten Viertel präsentierten sich die Gastgeber dann deutlich agiler und gingen nach Toren von Jonathan Fröschle und Neuzugang Constantin Staib (er wechselte vom Club an der Alster zu Polo) mit 2:1 in Führung. Auch nach dem 2:2 fand der HPC die richtige Antwort. Noch in der selben Minute traf Mathias Müller, ein Zugang von Rot-Weiß Köln, zum 3:2-Halbzeitstand.

Ein Doppelschlag von Jonathan Fröschle, den seine Teamkameraden erst vor wenigen Tagen zu ihrem Mannschaftsführer gewählt hatten, sorgte nach dem Wechsel für eine Vorentscheidung. In der hektischen Schlussphase kam Mühlheim zwar noch auf 4:5 heran, am Ende triumphierte aber der Aufsteiger, der somit einen glänzenden Einstand feierte.

„Wir hatten uns zwar vorgenommen, Mülheim das Siegen hier so schwer wie möglich zu machen, aber dass wir gleich am ersten Spieltag auf diesem Niveau mithalten konnten, hat mich schon überrascht“, freute sich Matthias Witthaus über den Sensationserfolg gegen den Meister, dem die schwachen Schiedsrichter allerdings zwei reguläre Tore aberkannten.

Trotz des unverhofften Erfolgs bleibt Witthaus auf dem Teppich: „Für uns geht es als Aufsteiger einzig und allein um den Klassenerhalt“, stellte der Coach klar.

Sonnabend reist Polo
zum Vizemeister Rot-Weiß Köln

Schon am kommenden Wochenende stehen der Mannschaft zwei schwere Auswärtsspiele bevor. Am Sonnabend gastiert der Polo Club bei Vizemeister Rot-Weiß Köln, am Sonntag muss das Team, beim Düsseldorfer HC antreten.

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