Aus der Luft ist die Waschbeton-Rasen-Ödnis um einen schlichten Kirchenbau gut zu erkennen: Der Kirchhof der Corneliusgemeinde. Foto: Andre Schaapen

­­W. Wittenburg, Fischbek
Rundum die Cornelius-Kirche wird es bald laut und staubig, denn der Außenbereich des Gotteshauses aus dem Jahr 1962 soll erneuert und umgestaltet werden. Der Grund: Angestoßen durch die beiden Neubaugebiete in Fischbek sollen laut Pastor Gerhard Janke wichtige Orte einladend gemacht werden, dazu zählt neben der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg auch die Cornelius-Kirche.

Für die Verschönerung gut der Hälfte des 6.000 Quadratmeter großen Außenbereiches wurden 300.000 Euro veranschlagt. Bezahlt wird sie zum Teil mit so genannten RISE-Mittel, also Geld, mit dem die Stadt die Entwicklung einzelner Stadtteile verbessern will. Außerdem gibts einen Zuschuss von der IBA. Den Rest zahlt die Cornelius-Gemeinde selbst.

Früher Bauernhof und Obstwiese

Vor allem der mit schlichten Waschbetonplatten ausgelegte Kirchhof im Eingangsbereich und das Grün zwischen Gotteshaus und Pfarrbüro sollen verändern werden. Dagegen sollen die jahrhunderte alten Eichen zur Straße hin und der Fischbek-Stein als Wahrzeichen bleiben.

Das Landschaftsarchitekturbüro Munder und Erzepky soll passende Pläne entwickeln. Damit die Ideen der Bürger nicht zu kurz kommen, hatte die Stadterneuerung- und Stadtentwicklungsgesellschaft steg Ende Juli zusammen mit der Gemeinde zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen. Die dort gesammelten Ideen sollen berücksichtigt werden.

Früher war auf dem Gelände der Cornelius-Gemeinde ein Bauernhof zu finden. Nachdem der abgebrannt und nicht wieder aufgebaut worden war, erwarb die Kirche die damalige Streuobstwiese 1961, baute im folgenden Jahr Kirche, Gemeindegebäude und Pfarrbüro darauf.

Das Außengelände ist außer ein paar erneuerten Lampen und dem Fischbek-Stein von 2006 seitdem nie verändert worden, erinnert sich Pastor Janke. Er weiß wovon er spricht, ist schon seit 31 in Fischbek tätig. „Für mich ist das wunderbar, es macht den Standort stabiler, und das ist für die Kirchengemeinde ein positives Signal der Stadt.“

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