Fast genau 4 Jahre ist es nun her, dass der Schriftsteller Frank Schulz zu einer Lesung ins Ledigenheim kam. Dass sich nach diesem spannenden Abend eine inzwischen in der Hansestadt etablierte Benefiz-Reihe zugunsten des sozialen und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ entwickeln würde, wagten sich selbst die größten Optimisten damals nicht auszudenken. Inzwischen ist das Ledigenheim als Kulturort im Stadtteil und in der Stadt angekommen. Dort finden ganz verschiedenartige Veranstaltungen statt, darunter Vorträge, Skatturniere, Musikabende und die monatliche Voküisine.

Manch bekannter Hamburger Autor hat inzwischen mit einem Abend das Projekt unterstützt, einzelne Schauspieler haben für das Ledigenheim gelesen. Viele Hunderte von Besuchern waren so in den letzten Jahren Gast in der Rehhoffstraße.

Zum Lesungsjubiläum kommt ein hochinteressanter Gast: Die Schauspielerin, Sprecherin und Regisseurin Hannelore Hoger liest am 50. Abend in der Rehhoffstraße. Sie bringt ihre Biografie mit: „Ohne Liebe trauern die Sterne – Bilder aus meinem Leben“. Frau Hoger hat schon einmal das Ledigenheim – Projekt unterstützt. Doris Gercke brachte sie im Dezember 2015 mit zu einer gemeinsamen Lesung aus ihrem Griechenlandroman. Die Figur der Bella Block verbindet die Schriftstellerin mit der Schauspielerin.

In ihrem Buch erzählt Hannelore Hoger zum ersten Mal ausführlich aus ihrem Leben: von Kindheit und Jugend in Hamburg; von ihren Anfängen und ersten Erfolgen als Schauspielerin; von der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Peter Zadek, Edgar Reitz und Alexander Kluge, die sie geprägt haben; von verschiedenen Kollegen – und ihrer Tochter Nina.

Man erfährt, welche Bücher sie liest und welche Musik sie am liebsten hört, warum Hunde (und andere Tiere) in ihrem Leben stets einen wichtigen Platz einnahmen, welche Bedeutung Reisen für sie haben. Und sie lässt die Leserinnen und Leser teilhaben an einer Seite, die öffentlich bisher kaum bekannt ist: dass sie nämlich gern malt. Das Buch zeigt erstmals eine Reihe ihrer in den letzten Jahren entstandenen Bilder.

Der Abend findet am Montag, den 27 August um 19 Uhr im Erdgeschossraum des Ledigenheims Rehhoffstraße 1 – 3 in der Hamburger Neustadt statt (U-Bahn Baumwall / S-Bahn Stadthausbrücke). Frau Hoger verzichtet – wie alle, die dort auftreten – auf ein Honorar. Eintritt wird in der Rehhoffstraße grundsätzlich nicht verlangt. Spenden sind erwünscht. Sie kommen der laufenden Projektarbeit zugute.
(Das Copyright für das Foto besitzt Carmen Lechtenbrink)

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