Dieser König ist ein echter Teamplayer: Frank Schwarz . Foto: pr

Gaby Pöpleu, Neugraben
Ursprünglich waren sie ein Verein, nun sind sie es wieder: Nach 100 Jahren Trennung schlossen sich die Neugrabener und Scheideholzer Schützen wieder zusammen. Erster König dieser – aus dem Sinken der Mitgliederzahlen entstandenen – Verbindung wurde im vergangenen Sommer der Neugrabener Frank Schwarz. Mit dem 439. Schuss hatte er den hölzernen Vogel erlegt. Nach einem Königsjahr mit ordentlich Programm tritt Schwarz beim Schützenfest vom 9. bis zum 12. August wieder zurück ins Glied, macht Platz für einen Nachfolger.
Im Schützenwesen kennt sich der 54-jährige König Frank aus, es wurde ihm quasi in die Wiege gelegt: Seine Eltern Ingrid und Manfred Schwarz, heute Ehrenmitglieder, führten den kleinen Frank schon früh in Sitten und Gebräuche der Schützen ein. Über zehn Jahre war er später als erster Vorsitzender Chef der Scheideholzer Schützen, ist derzeit als Zweiter Vorsitzender im Vorstand aktiv. Auch mit dem Regieren hat er Erfahrungen: 1997 und 2008 war schon zweimal König, 1987 und 2004 Vizekönig, 1994, 1999 und 2011 König der Vizekönige, 2011 Bierkönig und 1981 Jungschützenkönig.
Seit fast genau 20 Jahren arbeitet der gelernte Industrieanlagenelektroniker Schwarz als Servicetechniker bei Philips Medical Systems in der Röhrenfabrik Fuhlsbüttel, seit Mai hauptamtlich für den Betriebsrat.

In seiner Freizeit dreht sich das meiste um Sport

In seiner Freizeit dreht sich aber das meiste um Sport: Regelmäßig ist er bei Triathlon und Cyclassics dabei, macht zusätzlich Fitnesstraining und spielt Handball im TV Fischbek. Schon in jungen Jahren konnte Schwarz gute Ergebnisse auf dem Schießstand erzielen, heute gehört er in den Disziplinen „Luftgewehr Auflage“, sowie „Kleinkaliber Auflage“ zu den Leistungsträgern im Schützenverband Hamburg, konnte bereits Meisterschaften gewinnen.
Mit seiner Königin Eva – 15 Jahre sind die beiden verheiratet – geht er gern auf Reisen: das Berchtesgadener Land, La Gomera, die Amalfiküste und der Gardasee hat er bereist, gern auch an Wochenenden die Mosel und andere deutsche Landschaften. Beide Töchter sind inerwachsen, Enkelkind Amy bereichert inzwischen die Familie.
Wie hat er das alles geschafft? „Im Team“, sagt Frank Schwarz mit Blick auf seine Adjus und betont: „Ein Team ist so gut wie alle, die sich einbringen. Das Königsteam 2017/18 ist ‘ne echt super Mannschaft“. Freuen dürfen sich über dieses Lob die Adjutanten Gerald Siemen, Mario Reich, Daniel Rauer und Maurice Gogolinski.

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