Der gebürtige Marokkaner Benaissa Lamroubal lernte sein komödiantisches Handwerk in Aachen auf der Bühne. Foto: Tiffany-J.-Maaßen

Heinrich Sierke, Hamburg
Erfrischend, authentisch und rebellisch komisch sind die Auftritte von Benaissa Lamroubal. Bereits seit 2007 gehört der Comedian zum Aachener Ensemble RebellComedy. Doch am Sonnabend, 29. September, kommt er in den Delphi Showpalast. Das Elbe Wochenblatt verlost drei Mal zwei Karten für das Soloprogramm „Benaissance“.
Geboren in Nador in Marokko und aufgewachsen in Neuss am Rhein, machte Benaissa Lamroubal seine ersten Gehversuche auf der Bühne mit Rap-Texten und Hip-Hop-Songs. Trotz seiner Leidenschaft für deutschen Rap nimmt er gerne mal die Szene auseinander. So etwa, wenn Rapper bei Liveauftritten ihr Mikrofon ins Publikum halten und die Fans, so Benaissa Lamroubal, auffordern: „Rap meinen Text für mich!“, oder ein „Sag Hoh!, Sag Yeah!“ schmettern. Konzertbesucher Benaissa Lamroubal aber meint: „Gar nix! Ich hab’ 20 Euro Eintritt bezahlt – du sagt ,Ho!’. Ich hör zu, ich hab’ bezahlt!“

Komische Alltagssituationen von Multikulti

Der Künstler hatte 2012 seinen Durchbruch beim RTL-Comedy Grand Prix. Daraufhin folgten Auftritte bei deutschen Radiosendern und Fernsehformaten wie TV Total oder Cindy aus Marzahn.
Benaissa Lamroubal schlüpft gerne in unterschiedliche Rollen, spielt inhaltlich am liebsten mit stereotypen Vorstellungen zu verschiedenen Kulturen und berichtet charmant, aber unverblümt von den komischen Alltagssituationen, die das multikulturelle Zusammenleben mit sich bringen.

Erinnerungen an die Besuche bei den vielen Onkels

Gerne berichtet der Künstler von seinen Kindheits- und Jugenderinnerungen, beispielsweise den Besuchen in Marokko bei seinen vielen Onkels: „Mein Opa hatte – ungelogen! – sieben Frauen: 42 Kinder!“ Oder wie er als Teenager wollte, dass ihm sein Vater Adidas-Schuhe kauft, dieser sich aber weigerte. Als sich der Junge weinerlich ins Zimmer verzieht, kommt der Vater mit den „falschen“ Sportschuhen und muss sich anhören: „Papa, das sind keine Addidas. Die haben nur zwei Streifen!“ Antwort: „Ich weiß, ich hab’ Edding mitgebracht.“
Wer über weitere, nicht nur biografisch geprägte, Geschichten kostenlos lachen möchte, sendet bis Montag, 13. August, eine Postkarte an: Elbe Wochenblatt, Stichwort: „Gewinne: Benaissa Lamroubal“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder eine E-Mail mit dem gleichen Betreff an post@wochenblatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

❱❱ Benaissa Lamroubal
Delphi Showpalast
Eimsbütteler Chaussee 5
sa, 29. September
Tickets unter
Tel. 01806 / 85 36 53 (20 Cent pro Minute aus dem Festnetz,
Mobilfunk maximal 60 Cent pro Minute) und www.fkpscorpio.com

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