Alle freuen sich über die gelungene Kooperation zugunsten von Obdachlosen, so auch DRK-Einrichtungsleiter Thorben Goebel-Hansen (3. v. l.) vom Harburg-Huus und die Vorstandsfrauen der Harburger Tafel, Sabine Pena und Carmen Wildeisen (v. r.). Foto: DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.

HARBURG. Die Harburger Tafel und das Harburg-Huus der DRK-Obdachlosenhilfe arbeiten ab sofort Hand in Hand. „Uns geht es vor allem darum, dass die Lebensmittel, die wir aus dem Handel gespendet bekommen, dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Mit dem DRK Harburg haben wir einen verlässlichen Partner gefunden, dem es – wie uns auch – an allererster Stelle darum geht, Bedürftigen zu helfen. Das ist eine schöne Ergänzung zu dem Angebot in unserem Laden“, freut sich Sabine Pena, Vorsitzende der Harburger Tafel.

Ab sofort morgens, mittags und abends kleine Speisen

Zukünftig fährt jeden Tag ein Mitarbeiter vom Harburg-Huus zum Lager der Harburger Tafel an der Cuxhavener Straße, um dort gut erhaltene Waren abzuholen. Neben Obst, Gemüse und Frischeartikeln gibt es auch mal Grillkohle und sogar Schnittblumen für die Einrichtung. „Es ist großartig, dass wir mit der Unterstützung durch die Harburger Tafel unsere Gäste im Harburg-Huus regelrecht verwöhnen können. Viele von ihnen kennen das Gefühl gar nicht mehr, dass man ihnen etwas Gutes tut. Wir danken allen beteiligten Helfern und Handelspartnern“, sagt Harburg-Huus Einrichtungsleiter Thorben Goebel-Hansen.

„Es bringt viel Spaß, im Team körperlich tätig zu sein“

Mit den Waren von der Tafel ist es nun möglich, morgens, mittags und abends kleine Speisen bereitzustellen. Die erst Mitte Juli offiziell eröffnete Obdachlosenherberge des DRK Harburg wird bereits sehr gut angenommen. Sie bietet eine Tagesaufenthaltsstätte sowie 15 Schlafplätze. Es gibt Dusch- und Waschmöglichkeiten und Beratungsangebote, die Unterstützung geben und Perspektiven aufzeigen.
Den beiden Vorsitzenden der Harburger Tafel, Sabine Pena und Carmen Wildeisen, ist es ein großes Anliegen, das Angebot für das Harburg-Huus langfristig aufrechterhalten zu können. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass dafür noch mehr Helfer gebraucht werden, die mit anpacken. „Wir hoffen, dass wir weitere Ehrenamtliche dafür gewinnen können, uns beim Sortieren und Konfektionieren der Ware zu helfen. Hier wird man wirklich gebraucht und es bringt viel Spaß, im Team körperlich tätig zu sein“, sagt Sabine Pena. EW

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