Wer die Landessprache nicht spricht, hat es schwer, sich im Ausland zurechtzufinden. Das kennen viele aus dem Urlaub. Damit Zuwanderer in unserem Alltag besser klarkommen und sich besser integrieren können, organisiert der Verein Sprachbrücke Gesprächsrunden auf Deutsch. Dafür werden jetzt in Neuwiedenthal ehrenamtliche deutschsprachige Mitarbeiter gesucht.
Ein prominenter Fürsprecher der Sprachbrücke ist Yared
Dibaba. Der beliebte Hamburger Moderator, Autor, Schauspieler und Musiker sagt: „Wir kennen alle das Gefühl, nicht in einer Fremdsprache zu sprechen, aus Angst Fehler zu machen und deshalb abgelehnt zu werden. Ich habe immer die Erfahrung gemacht, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Selbst ein einfaches ‘Moin’ kann Herzen öffnen.“
Durch die Gesprächsrunden der Sprachbrücke bekommen die wenig Deutsch sprechenden Teilnehmer die Möglichkeit, diese Anfangsscheu in kleiner Runde zu überwinden. Dibaba bringt sein Motto gern auf Platt auf den Punkt: „Schnacken, schnacken un nochmol schnacken – anners geiht dat nich.“
35 Gesprächsrunden gibt es in Hamburg, aber keine im Hamburger Süden. Jetzt soll im Stadtteilhaus Neuwiedenthal, Stubbenhof 15, eine neue Gesprächsrunde entstehen.
Die benötigten Ehrenamtlichen werden vom Verein Sprachbrücke-Hamburg zunächst geschult und leiten dann meist zu zweit oder zu dritt eine Gruppe: In lockerer Atmosphäre sprechen – ohne Zwang und Hausaufgabenheft – die maximal zehn Teilnehmer über alltagsnahe Themen. Die wechseln monatlich und orientieren sich an den Wünschen der Teilnehmer.
Wer an einem Ehrenamt bei der Sprachbrücke interessiert ist, sollte sich per E-Mail an
kontakt@sprachbruecke-
hamburg.de oder montags oder mittwochs zwischen 14 und 17 Uhr, dienstags und donnerstags zwischen 10 und 13 Uhr unter Tel 28 47 89 98 melden.

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