Polizei sirene

Ein Badeunglück erschütterte am vergangenen Freitagabend Besucher des Neuländer Baggersees: Gegen halb acht am Abend versank dort ein 16-jähriges Mädchen plötzlich im Wasser. Während Feuerwehr und Polizei schon auf dem Weg zur Unglücksstelle waren, markierte der Betreiber der benachbarten Wasserski-Anlage die genaue Unglücksstelle mit einem Kleinboot.
Zunächst war ein dreijähriges Kleinkind vermisst worden, das aber selbstständig zurück ans Ufer gelangt war, wie sich herausstellte.
Verunglückt war jedoch eine 16-Jährige. Der Baggersee ist an der Unglücksstelle zunächst nicht tief, für Erwachsene sogar begehbar. Tückisch: Nach einer steilen Abrisskante wird das Wasser auf einmal drei bis vier Meter tief.
Bis die alarmierten Profi-Taucher eintrafen, suchten Feuerwehrleute die flachen Gewässerbereiche ab – vergeblich.
Erst die Taucher konnten die 16-Jährige, die zu diesem Zeitpunkt bereits gut 20 Minuten unter Wasser war, nach drei Minuten Suche aus tiefem Wasser bergen.
Das Mädchen wurde sofort vom einem Notarzt reanimiert und mit einem Rettungswagen ins Universitätskrankenhaus Eppendorf gebracht. Sie schwebte weiter in Lebensgefahr.
Der Neuländer Baggersee ist nichts als offizielles Badegewässer ausgewiesen.

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