Kinderbuchautorin Fee Krämer und die Zweitklässler der Schule an der Isebek – hier mit Lea und Erik (beide 8) – hatten auch nach der Lesung ihren Spaß. Foto: EVA KITTER

EVA KITTER, Eimsbüttel
Holger ist ein unsichtbarer Hai, der Schaumbäder ebenso liebt wie Lakritze und Sprüche. Kürzlich war er zusammen mit seiner Schöpferin, Kinderbuchautorin Fee Krämer, zu Gast im Kaifu-Bad. Zweitklässler der Schule An der Isebek lauschten der Lesung im Rahmen des vierten Hamburger VorleseVergnügens.
Die Schüler verfolgten begeis-tert die Abenteuer des vorlauten Hais, und nach der Lesung aus „Max Murks – Schwimmkurs mit Hai“ stellten sie der Berliner Autorin diverse Fragen. „Wie viele Bücher hast du schon geschrieben?“ wollten die Steppkes beispielsweise wissen, oder „Wie heißen die Bücher?“ und „Wie kommst du auf die Ideen?“.
Fee Krämer, selbst ausgebildete Lehrerin, beantwortete alles geduldig. Besonders gut gefiel Zuhörern und Autorin der ungewöhnliche Leseort: die Liegewiese des Schwimmbads. „Einen passenderen Leseort für mein Buch kann es nicht geben!“, sagte Fee Krämer.
Nach der Lesung sprangen
die Kinder ins Wasser

Kinderbuchautorin Katja Reider, die gemeinsam mit drei Kollegen das Lesefestival ins Leben gerufen hat, erläuterte das Konzept: „Wir versuchen immer, spannende Leseorte zu finden, die thematisch zum Buch passen. So gab es in diesem Jahr Lesungen beim FC St. Pauli, auf dem Bauernhof, im Tierheim und im Zirkuszelt.“ Zudem gab es Lesungen und Workshops in Bussen, Bahnen und Nachbarschaftstreffs. „So erreichen wir Kinder in ganz Hamburg“, freute sich die Autorin.
Das gemeinsame Ziel der Veranstalter: Kinder und Jugendliche für Bücher begeistern und ermuntern, selbst aktiv zu werden. Die Initiative ergriffen die Kinder im Kaifu erstmal in anderer Form: Kaum war die Lesung beendet, schlüpften die Zweitklässler in ihre Badesachen und stürzten sich ins Wasser.

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