Reisekaufmann Willy Fröhlich (Götz Fuhrmann, r.) von „Schmidt-Reisen“ bestärkt Mutter Koschwitzki (Petra Staginnus) in ihrer Sehnsucht nach exotischen Gefilden. Doch für die kann sich der Familienvater (Nik Breidenbach) nicht wirklich erwärmen. Foto: I. Boelter, Shutterstock.com/Tonktiti

Heinrich Sierke, St. Pauli
Eigentlich sind wir doch alle urlaubsreif. Doch wohin soll die Reise gehen? Berge oder Meer? Bayern oder Bahamas? Das fragt sich zum Beispiel die Familie Koschwitzki – und ist sich über die Antwort überhaupt nicht einig. Mitten in den Ferien präsentiert das Schmidt Theater die Uraufführung von „Tschüssikowski! Die abgefahrene Urlaubsrevue“. Das Elbe Wochenblatt verlost drei Mal zwei Karten für die Vorstellung am Donnerstag, 26. Juli.
Die Vorliebe von Familienvater Koschwitzki (Nik Breidenbach) steht fest: Frei nach dem Motto „Die besten Reisen sind oft die, die man unterlässt“ würde er am liebsten auf Balkonien bleiben. Seine Gattin (Petra Staginnus) aber träumt von schwül-warmen Nächten unter exotischen Palmen, während die pubertäre Tochter (Franziska Trunte) sich nach Action und coolen Partys sehnt und der kleine Sohn (Christian Petru) nur eins will: Eis. Ein schwieriger Fall (bis auf das Eis), aber kein Problem für Reisefachmann Willy Fröhlich, gespielt von Götz Fuhrmann, den Rundumberater für den perfekten Urlaub von „Schmidt-Reisen, dem Reisebüro zum Schmidtmachen, Schmidtlachen und Schmidtreisen“.

Tipps zur Reiseapotheke und gekonntem Krankfeiern

Willys Portfolio reicht von Afrika bis zur Antarktis, vom Bildungsurlaub auf den Balearen bis zu Extremtourismus an völlig unbekannten Orten. Er weiß um die Herausforderungen der landestypischen Speisekarten und deren Auswirkungen auf die hiesige Darmflora – so gibt es auch Exkurse zur optimalen Reiseapotheke sowie Tipps zum gekonnten Krankfeiern.
Autor Martin Lingnau, Komponist Heiko Wohlgemuth und Regisseur Corny Littmann haben für ihre Revue auch einen riesengroßen Koffer voller poppiger Urlaubshits zusammengestellt. Die Bandbreite reicht von „Bailando“ und „La Vida Loca“ bis „Macarena“, von „Reif für die Insel“ und „Geh’n wie ein Ägypter“ über „Surfin‘ USA“ bis zu „Waka Waka“ und „Despacito“, das mal eben zur Hymne der dauernörgelnden deutschen Touristen umgetextet wird.
Wer zudem „Ab in den Süden“ lauschen möchte, sendet bis Montag, 16. Juli, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort: „Tschüssikowski“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder eine E-Mail mit dem gleichen Betreff an post@wochenblatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

❱❱ Tschüssikowski! Die abgefahrene Urlaubsrevue
Schmidt Theater
Spielbudenplatz 27-28
24. Juli bis 1. September
di/do-sa 20 Uhr, mi/so 19 Uhr
Tickets ab 25,30 Euro, zuzüglich zwei Euro Systemgebühr,
unter Tel. 31 77 88 99 und
www.tivoli.de

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