Die Oberliga-Kicker des FC Süderelbe wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Im Finale der 54. Auflage des Harburg-Pokals fegte der FCS den Bezirksligisten FTSV Altenwerder mit 8:1 vom Feld.
Eine Stunde lang sah es auf dem Alten Postweg allerdings nicht nach einem klaren Sieg der „Blauen“ aus. Altenwerders Defensive stand sicher und ließ nicht viele Torchancen des Gegners zu.
Deshalb war es bezeichnend, dass das einzige Tor, welches der FC Süderelbe bis dahin erzielen konnte, aus einer Standardsituation resultierte: Gegen Marcel Rodrigues´ genialen Eckball, den er direkt in den langen Torwinkel zwirbelte, gab es kaum eine Abwehrchance.
Erst als Vedat Güzdüner die Führung binnen kurzer Zeit auf 3:0 ausbauen konnte, war die Messe gelesen. Altenwerder spielte trotzdem weiter mutig nach und kam ebenfalls zu Chancen. Die Tore fielen aber weiter auf der anderen Seite.
Nach einem gefühlvollen Pass von Alexander Mucunski lupfte Rabil Msalemi den Ball über den FTSV-Keeper zum 4:0 ins Netz; wenig später erhöhte Christopher Mahrt per Freistoß auf 5:0, bevor Altenwerders Samet Yükünc der Ehrentreffer gelang. In den Schlussminuten schraubten Gerrit Siegismund, Vitor Branco und ein Eigentor von Aron Kolako das Resultat noch in die Höhe. „Ich bin trotz der am Ende zu hohen Niederlage nicht unzufrieden. Wir haben es dem FCS lange schwer gemacht. Nach den vielen Auswechslungen fehlte dann zum Schluss etwas die Ordnung“, zog FTSV-Coach Daniel Rossa eine positive Bilanz.
Beim FC Süderelbe freute man sich sehr über den achten Triumph beim Harburg-Pokal – kein anderer Verein konnte den Wanderpokal häufiger mit nach Hause nehmen. Rund 1.000 Fans waren trotz der zeitgleich stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft während der Woche zum Alten Postweg gepilgert.

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