Diese Schüler der Klassen acht und neun haben die Ausstellung auf die Beine gestellt. Foto: jbd

Jasmin Bannan, Eidelstedt
Was in Eidelstedt vor 75 Jahren passierte, ist für die Schüler am Gymnasium Dörpsweg präsent. Im Rahmen der Begabungsförderung haben die Klassen acht und neun mit Unterstützung ihrer Lehrerin Anna von Seher-Thoss eine sehenswerte Ausstellung auf die Beine gestellt, die in der Schule zu sehen ist.
Unter dem Titel „Eidelstedt – die Geschichte eines Dorfes“ lauten die Themen: die Gift-Fabrik Stoltenberg, die Berichte über das Außenlager des KZ-Neuengamme im damaligen Eidelstedt und die des Widerstandskämpfers Heinrich Schröder.

Zur Eröffnung kam Ronald Gröll, Stiefenkel von Heinrich Schröder aus dem Hornack-Redder. „Die Jugendlichen haben meinen vollen Respekt, dass sie so naheliegende Geschichte nicht nur aufarbeiten, sondern auch so wertvoll präsentieren. Es war mir eine Freude, den Schülern und Schülerinnen aus meiner Familiengeschichte zu berichten.“ Aus diesem Projekt ist eine lesenswerte Broschüre entstanden, die das Leben und Wirken von Heinrich Schröder auf 19 Seiten nachzeichnet.
Wolfgang Wallach vom Heimatmuseum in Eidelstedt hat den Schülern dabei ebenfalls die Geschichte ihres Stadtteils nähergebracht. Insbesondere beim Thema „Der Dörpsweg – heute und vor 70 Jahren“ half er den Jugendlichen mit Fotos des Heimatmalers August Koyen.
Der Pensionär Wallach hat einen Plan: „Da es sich um eine schulinterne Ausstellung handelt, möchte ich diese nach den Sommerferien mit in das Eidelstedter Bürgerhaus nehmen und dann eine Ausstellung mit dem Titel ,Leben in Eidelstedt’ organisieren, in der die Ergebnisse ihrer Arbeit zu sehen sein werden.“

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