Aus den Kinderschuhen sind sie ‘raus, auch wenn Clownsschuhe meist eher reichlich bemessen sind: Der Zirkus Willibald feierte mit Show, Jugendzirkusfestival und vielen Gästen drei Tage lang seinen 25. Geburtstag.
Den einen oder anderen Wilhelmsburger, der selbst schon bei „Willibald“ zauberte oder jonglierte, mag es überrascht haben: Schon seit einem Vierteljahrhundert trägt Wilhelm Kelber-Bretz den Zylinder des Zirkusdirektors. Im bürgerlichen Leben Lehrer „erfand“ der Pädagoge und Artisten-Fan den Zirkus Willibalds ursprünglich als Schul-Arbeitsgemeinschaft an der Gesamtschule Wilhelmsburg.
Von der Arbeitsgruppe zur Profilklasse „Zebra“
Die AG war so beliebt, dass sich daraus eine ständige Einrichtung entwickelte: Inzwischen ist der Zirkus ein Kooperationsprojekt der Stadtteilschule Wilhelmsburg und des Forums Bildung Wilhelmsburg. Geprobt wird im Bürgerhaus und seit 2013 in zwei weiteren Willibald-Gruppen im Haus der Jugend Wilhelmsburg und in der Honigfabrik. Seit 2015 macht die Schule auf der Veddel mit, es gibt sogar eine Profilklasse „Zebra“ an der Stadtteilschule Wilhelmsburug, die sich als Berufsvorbereitung unter anderem mit der Organisation, Finanzplanung und Durchführung der Willibald-Vorstellungen befasst.
Für Kelber-Bretz markiert das Jubiläum den Abschied: Er wird die Aktivitäten des Zirkus Willibald in Zukunft nur noch aus dem Hintergrund unterstützen.
Wer mehr wissen oder Erinnerungen auffrischen möchte: In einer Jubiläumsfestschrift haben die Willibald-Organisatoren die Arbeit der vergangenen 25 Jahre verewigt. Sie ist für fünf Euro in der Buchhandlung Lüdemann, Fährstraße 26, zu haben.

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