In aller Stille hat das DRK-Harburg-Huus am Außenmühlenweg 10 vor zwei Wochen seinen Betrieb aufgenommen. Obdachlose finden hier eine Tagesaufenthalts- und Übernachtungsstätte. Auch Hunde können mitgebracht werden. „Wir hatten schon viele Übernachtungen“, sagt DRK-Sprecherin Sabine Spatzek, „in einer Nacht waren sogar drei Hunde mit dabei.“
Im Harburg-Huus bekommen Obdachlose nicht nur eine Unterkunft. In einer Teeküche werden Frühstück und Abendbrot angeboten. Der Gemeinschaftsraum hat eine Leseecke, einen Fernseher und auch einen Computer. Wer möchte, kann im Harburg-
Huus seine Wäsche waschen. DRK-Mitarbeiter bieten individuelle Beratungen an.
Angewiesen auf Spenden und ehrenamtliche Helfer
Für den laufenden Betrieb ist das DRK auf Spenden angewiesen. Finanzielle Unterstützung durch die Stadt gibt es bislang nicht. Wer helfen möchte, erreicht die DRK-Spendenbeauftragte Dirka Grießhaber unter Telefon 76 60 92 66 oder per E-Mail an
d.griesshaber@drk-harburg.hamburg

Benötigt werden auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für den Teeausschank, die Essensausgabe und die
Begleitung von Freizeitangeboten. Wer sich vorstellen kann, als „Zeitspender“ im Harburg-Huus mitzumachen, kann am Mittwoch, 4. Juli, um 17.30 Uhr zu einer Infoveranstaltung in den Räumen des DRK, Hohe Straße 4, kommen.
Harburg-Huus-Leiter Thorben Goebel-Hansen wird das Konzept der Einrichtung vorstellen und die möglichen Tätigkeitsbereiche erläutern. Wichtig: Eine Anmeldung unter Telefon 766 092-64 (Rosa Schlottau) oder per E-Mail an R.Schlottau@drk-harburg.hamburg.de ist erforderlich.

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