Die Leiterinnen des Nadeem-Zentrums in ihrem Büro in Kairo (von links nach rechts): Dr. Mona Hamed, Dr. Aida Seif al-Dawla, Dr. Magda Adly und Dr. Suzan Fayad

Die Süderelbe-Gruppe von Amnesty International setzt sich für die Wiedereröffnung des Nadeem-Zentrums für Folteropfer in Kairo, Ägypten ein. Bei einem Informationsstand auf dem Heimfelder Stadtteilfest am 23. Juni von 13.00 bis 18.00 Uhr an der Friedrich-Naumann-Straße bittet die Gruppe um Unterstützung möglichst vieler Harburger und Harburgerinnen. Außerdem gibt es für die Kinder ein Glücksrad mit Menschenrechtsquiz mit reichlich süßen Gewinnen.

Das Nadeem-Zentrum in Kairo behandelt die Opfer von (oft staatlicher) Folter und dokumentiert die Folterspuren. Das missfiel der ägyptischen Regierung, die beschloss, das Zentrum schließen zu lassen.

Amnesty International Deutschland hat das Nadeem-Zentrum in Kairo mit dem Menschenrechtspreis 2018 ausgezeichnet und fordert die Regierung in Ägypten auf, das Zentrum wieder öffnen zu lassen.

Jedes Jahr am 26. Juni erinnern die Vereinten Nationen an die Opfer von Folter in vielen Ländern der Welt – der Tag zur Unterstützung der Folteropfer kam zu seinem Namen, weil an diesem Tag im Jahr 1987 die UN Antifolterkonvention in Kraft trat.

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