Aufatmen bei Sportvereinen in Süderelbe: Die seit Oktober gesperrte Uwe-Seeler-Halle wird saniert. Insgesamt stehen dafür 2,54 Millionen Euro zur Verfügung. Noch in diesem Jahr soll in der Halle wieder Sportbetrieb möglich sein. Der Ausfall der Hallenzeiten hatte einige Vereine vor erhebliche Probleme gestellt.
Die 1972 erbaute Sporthalle wurde ursprünglich von den Soldaten der Röttiger-Kaserne genutzt. Den 2004 nach der Schließung der Kaserne drohenden Abriss der Sporthalle konnten Vertreter von Sport und Kommunalpolitik gemeinsam verhindern. Unter Regie des TV Fischbek haben Sportler seitdem die Uwe-Seeler-Halle genutzt, auch Aktive der HNT und des FC Süderelbe.

2,54
Millionen Euro
kostet die
Sanierung der Sporthalle

Vandalismus- und Witterungsschäden sowie die hohen Heiz-kosten führten dazu, dass der TV Fischbek im Oktober 2017 die Halle sperren musste. Ein untragbarer Zustand für einen wachsenden Stadtteil, der mehr Sporthallen und nicht weniger benötigt. Jetzt kommen die IBA Hamburg (1,27 Mio Euro), der Bund (1,14 Mio Euro) und der Bezirk Harburg (125.000 Euro) für die Hallensanierung auf.
Was genau wird gemacht? In den nächsten Monaten wird die Fassade in Teilen erneuert, Umkleide- und Sanitärräume werden modernisiert und barrierefrei hergerichtet. Damit ist die Halle künftig auch für den Behindertensport geeignet. Der Hallenboden wird erneuert und mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Im Obergeschoss entsteht ein Gymnastikraum. Die Halle wird an das mit Biogas betriebene Nahwärmenetz von Hamburg Energie angeschlossen.
Eigentümer von Halle und Grundstück ist der Bezirk Harburg. Der TV Fischbek wird für Betrieb und Unterhalt der Uwe-Seeler-Halle verantwortlich sein. Neben dem TVF werden auch wieder andere Sportvereine sowie Schulen in der Halle trainieren können.

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