Die Harburger Leichtathletik-Senioren präsentierten sich in ihren ersten Wettkämpfen der Freilauft-Saison in glänzender Verfassung: Vor allem das Ehepaar Wiebke und Heinz Baseda sahnte bei den Hamburger Landesmeisterschaften ab. Die Wettkämpfe wurden als gemeinsame Meisterschaften mit den Verbänden aus Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern unlängst in Flensburg ausgetragen.
Auch Sohn Jonas, der in der Altersklasse der über 30-Jährigen an den Start ging, tat sich hervor: Im Speerwerfen war niemand besser, der Harburger sicherte sich mit einer Weite von von 63,15 Metern den Sieg.
W60-Seniorin Wiebke Baseda knüpfte nahtlos an die Leistungen der Vorjahre an. Sechsmal ging die Grün-Weiß-Sportlerin an den Start, sechsmal sicherte sie sich den Sieg. Besonders zufrieden war sie mit ihren Leistungen im Weitsprung (4,01 Meter) und beim Speerwerfen, in dem sie mit einer Weite von 30.98 Metern einen neuen Landesrekord in ihrer Altersklasse aufstellte. Eine weitere starke Leistung glückte ihr im 400-Meter-Lauf. Eigentlich hatte sie den Lauf nur zur Vorbereitung des 300-Meter-Hürdenlaufs bei den Deutschen Meisterschaften nutzen wollen.
Aber auch hier: neuer Landesrekord (74,17 Sekunden)! Fast nebensächlich zu erwähnen, dass es auch im Hochsprung (1,31 Meter), im 100-Meter-Sprint (15,99 Sekunden) und zusammen mit ihrer Vereinskameradin Karin Grummert, Silke Gielen (Harburger SC) und Ingeborg Thomas (SG Alsternord) in der viermal 100-Meter-Staffel zum Titelgewinn reichte.
Ehemann Heinz Baseda siegte in denselben Disziplinen – mit Ausnahme der Staffel – und heimste fünf Landesmeistertitel ein. Weitere Podestplätze gingen an Beate Lenzing (Zweite im Weit- und Hochsprung in der Alkersklasse W55), Karin Grummert (Zweite über 100-Meter in der Altersklasse W60), beide vom SV Grün-Weiß Harburg, sowie an Silke Gielen, die die 5000-Meter-Langstrecke gewann.
Gut drauf waren sie auch beim beim 6. Stendaler Hansecup. Zwar konnte Heinz Baseda aufgrund einer Erkältung leider nicht sein volles Leistungsvermögen abrufen, konnte aber den Zehnkampf mit einigen guten Ergebnissen abschließen. Deutlich besser lief es bei diesem internationalen Meeting für Wiebke Baseda, die im Siebenkampf einen neuen Deutschen W60-Rekord aufstellte. „Wir haben in den letzten Monaten sehr diszipliniert gelebt und trainiert. Schön, dass das belohnt worden ist“, freute sie sich.

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