David Selberg (SG Osdorf/Lurup (l.) erreichte mit seinem Team das Halbfinale. Hier setzt er sich im Spiel gegen Nikola Tesla am Wurfkreis durch. Foto: pr
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Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit: 100 Teams – von den fünf bis sechsjährigen Super-Minis bis zu den Erwachsenen – hatten sich auf den Weg gemacht, um bei Hamburgs größtem Freiluft-Handballturnier auf der Rasensportanlage am Kroonhorst dabeizusein. „Es hat uns gefreut, dass auch an der 45. Auflage unseres Turniers um den Born-Pokal wieder Mannschaften aus ganz Norddeutschland teilgenommen haben“, zeigte sich Turnierleiter Jörg Müller-Nebe (SG Osdorf-Lurup) zufrieden über die große Beliebtheit des Freiluft-Events.
Auf dem heimischen Rasen wollte das 1. Herrenteam der Gastgeber nach Jahren des frühen Ausscheidens endlich mal wieder die Finalrunde erreichen. Und tatsächlich spielte die Mannschaft von Andrea und Jörg Kunde eine starke Vorrunde, in der sich die SG Osdorf/Lurup nur dem späteren Turniersieger SG Altona geschlagen geben musste. Erst die SG Harburg schaffte es, die Erfolgsserie der Osdorfer zu stoppen. Im Halbfinale gelang es den Hausherren einfach zu selten, ihre Angriffe mit einem Torerfolg abzuschließen. So musste man sich nach einer 2:6-Niederlage mit dem Spiel um Platz drei begnügen. Die HSG Elbvororte erwies sich in diesem Match als gleichwertiger Gegner; so musste ein Siebenmeterwerfen die Entscheidung über den Bronze-Platz bringen, das die HSG am Ende gewinnen konnte.
Die 2. Herren der SG O/L belegten den siebten Platz. Neben den beiden regulären Herrenteams war diesmal auch eine dritte Osdorfer Mannschaft dabei: Im „All-Star-Team“ liefen noch einmal die Handballer auf, die mit ihrer Trainerin Claudia Subat vor 20 Jahren als D-Jugendliche einmal Hamburger Meister geworden waren und belegten Rang neun. „Aktive Handballer sind kaum noch dabei, aber es hat Spaß gemacht, sie noch einmal spielen zu sehen“, so Pressesprecher Olaf Hänisch.
Ein Damenteam der Gastgeber war diesmal hingegen nicht dabei. Verletzungen und Abgänge hatten das Team des Landesliga-Absteigers so dezimiert, dass der neue Trainer Erik Krüger (er übernahm die Mannschaft vom scheidenden Jan Hennings) die Veranstalter auf das nächste Jahr vertrösten musste.
Gute Nachrichten gibt es indes aus dem Nachwuchsbereich: Seit zwei Jahren versucht die SGOL sehr erfolgreich, die Handball-Jugendteams neu aufzubauen. Auch dank der Trainerinnen Michele Laube und Vivien Meyer gibt es jetzt wieder ein E-Jugend-, ein Mini- und sogar ein Super-Mini-Team. „Der Zulauf ist riesig. Bei den Minis spielen schon 25 Kinder, im kommenden Spieljahr kommt wohl noch ein D-Jugend-Team dazu“, so Hänisch.

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