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Sie kutschieren Türme von Bierkisten durch die Gegend, platzieren wenige Zentimeter große Golfbälle auf der Spitze einer Eisenstange, oder befüllen Sektgläser mit der Genauigkeit eines Uhrwerks: Was
Gabelstaplerfahrer bei den alljährlichen Ausscheidungsturnieren zur deutschen Meisterschaft vorführen, verdient gehörigen Respekt. Alleine mit den beiden Zinken ihrer Staplergabel schaffen es etliche Teilnehmer, mindestens soviel Gefühl aufzubringen, wie mancher mit bloßen Händen.
Auf dem Gelände der Wilhelmsburger Firma Jetschke Industriefahrzeuge (Harburger Chaussee 125) steigt am Sonnabend, 16. Juni, der diesjährige Regionalwettbewerb im Staplerfahren. Angesagt haben sich rund 100 Fahrer, darunter drei Frauen, die um die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft kämpfen wollen. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr, das Ende ist gegen 16 Uhr geplant. Für die Verpflegung der Besucher ist gesorgt. Viele der Angebote (Kinderparcours, Carrera-Bahn, Hüpfburg, Torwand, Kickertisch, Kinderschminken) wenden sich speziell an das jüngere Publikum.

Qualifikation für den
Deutschland-Wettbewerb

Die „Staplercup“-Teilnehmer müssen sich durch einen Parcours von kniffeligen Aufgaben hindurcharbeiten. Wer das richtige Maß an Fingerspitzengefühl, Genauigkeit und Schnelligkeit mitbringt, hat gute Karten, einen der drei ersten Plätze zu ergattern. Diese berechtigen zur Teilnahme am nationalen Wettbewerb, der im September auf dem Aschaffenburger Schlossplatz über die Bühne geht. Deutschlandweit gibt es insgesamt 25 Qualifikationsturniere.
Laut Veranstalter dient das Turnier nicht nur Vergnügungszwecken, sondern soll die Fahrer auch für das Thema
Sicherheit sensibilisieren. Herbert Scholz, „Staplercup“-Verantwortlicher bei der Jetschke GmbH: „Mit dem Staplercup wollen wir einen Beitrag zur Unfallvermeidung leisten.“

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