Heimfelds Nachwuchs-Ass Nils Strabucchi (18, rechts) setzt sich hier gegen zwei Rissener durch und erzielte in der Nachspielzeit den Treffer zum 5:2-Endstand. Foto: Rp

Zum letzten Mal stand Heimfelds Alexander Otte (wird zur neuen Spielzeit Damencoach beim Großflottbeker THGC) als Spielertrainer des Zweitligateams vor heimischer Kulisse auf dem Platz. Klar, dass sich der erfolgreiche Coach, der mit der TGH sowohl in der Halle als auch auf dem Feld den Bundesligaaufstieg schaffte, mit einem Sieg von der Anlage am Waldschlösschen verabschieden wollte.

Wehmut nach dem Schlusspfiff

Lange sah es allerdings so aus, als sollte das dem ehemaligen A-Nationalspieler nicht gelingen, denn die Gästeelf vom THK Rissen spielte geschickt aus der Defensive heraus nach vorn und ließ kaum eine Torchance zu. Nachdem Max Seher einen Konter mit dem 1:0 für Rissen abschließen konnte, lag die TGH zur Halbzeit sogar zurück.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren dann aber den Druck, und nach einem Schuss von Otte fälschte Leonard Schöning die Kugel geschickt ab, so dass THK-Keeper Florian Garvs keine Abwehrchance blieb.
Sehr lange konnten sich die Gastgeber aber nicht über den Ausgleich freuen, denn nur wenig später brachte Jakob Stumme die Gäste wieder in Führung.
Erst im Schlussabschnitt wendete sich das Blatt. Wieder war es eine abgefälschte kurze Ecke, die den Ausgleich brachte. Ottes Schuss wurde diesmal von Dennis Stillers Schläger ins Rissener Tor bugsiert. Nur zwei Minuten später legte Otte nach einer Ecke auf Florian Stiller ab, der die TGH erstmals in Front schoss.
Als sich dann auch noch Rissens Sebastian Biederlack eine Zeitstrafe wegen unsportlichen Verhaltens einhandelte, war die Partie endgültig entschieden. In Überzahl erhöhten die Gastgeber in den Schlussminuten nach Toren von Alexander Otte und Tom Hirt gar noch auf 5:2 –zur Freude der etwa 150 Harburger Zuschauer.
„Ich freue mich natürlich, dass ich mich nach fünf großartigen Jahren, in denen wir als Team viel erreicht haben, mit einem Sieg verabschieden konnte“, klang in Alexander Ottes Worten nach dem Schlusspfiff etwas Wehmut mit.

Florian Stiller verwandelt drei Strafecken

Auch einen Tag später fuhren die Heimfelder im Auswärtsspiel in Großflottbek noch einen „Dreier“ ein. Nach einem 0:1-Pausenrückstand gelang es der TGH erneut, einen Umschwung herbeizuführen und die Partie nach drei von Florian Stiller verwandelten Ecken mit 3:1 für sich zu entscheiden.

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