Constanze Schumann-Plekat stürmt in Richtung Essener Gehäuse, doch auch sie konnte die Kugel nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Foto: rp

Die Enttäuschung bei den Hockey-Damen der TG Heimfeld war groß. Im Zweitliga-Kellerderby kassierten die Heimfelderinnen gegen Schlusslicht ETuF Essen eine 1:2-Pleite. „Wir schaffen es derzeit einfach nicht, unsere Torgelegenheiten zu nutzen“, ärgerte sich TGH-Coach Dennis Sievert über die vermeidbare Schlappe. Jetzt muss ein mittleres Wunder her, soll der Klassenerhalt in den letzten beiden Spielen noch geschafft werden.
Gegen Essen hätten sich die Gastgeberinnen schnell einen Vorsprung herausschießen können, doch die wenigen klaren Möglichkeiten wurden vergeben. Die Gäste nutzten dagegen ihre erste echte Chance und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Die Heimfelder „Antwort“ ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Fast im Gegenzug traf Luci Witt.
Auch nach dem Seitenwechsel drängte die TGH vor rund 100 Zuschauern auf die Entscheidung. Lea Dietrichs und Paula Seibt hatten das Führungstor auf dem Schläger und vergaben. So kam es, wie es kommen musste: Essen nutzte in der Schlussphase eine clever ausgeführte Strafecke, um selbst das 2:1 zu erzielen.
Für die seit vier Spieltagen sieglosen Heimfelderinnen wird es schwer werden, das rettende Ufer zu erreichen. „Es ist klar, dass wir unsere letzten beiden Partien in Braunschweig und gegen Blau-Weiß Köln wohl gewinnen müssen, wenn wir im kommenden Spieljahr noch in dieser Spielklasse auflaufen wollen“, so Coach Dennis Sievert.

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