Packende Zweikämpfe wie hier zwischen Jan Hofmann-Jeckel (links) und Jakob Stumme (THK) waren im Spiel zwischen Rissen und dem Polo Club Trumpf – meist mit dem besseren Ende für die Gäste, die am Marschweg 5:1 gewinnen konnten. Foto: rp

Es war ein ungleiches Westderby: Der Hamburger Polo Club siegte vor 120 Zuschauern am Marschweg sicher mit 5:1. Die ersatzgeschwächten Gastgeber, die unter anderem auf Malte und Markus Pingel sowie Benjamin Laatzen verzichten mussten, waren dem Aufstiegsaspiranten von der Jenischstraße deutlich unterlegen, auch wenn sich die Rissener vehement gegen die drohende Niederlage stemmten. „Polo hat sehr viel individuelle Qualität und hat das Spiel natürlich verdient gewonnen“, gratulierte THK-Coach Kai Britze dem Lokalrivalen zum Sieg.
Oliver Binder brachte Polo bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung. Bartosz Szmidt und Jonathan Fröschle erhöhten noch vor dem Seitenwechsel auf 3:0. Als Jan-Hendrik Bartels nur fünf Zeigerumdrehungen nach Wiederanpfiff das 4:0 für die Gäste erzielte, war die Partie endgültig entschieden. Philip Weber konnte per Siebenmeter zwischenzeitlich zwar auf 1:4 verkürzen, doch Polos Marc-Philipp Krauß blieb es vorbehalten, zwei Minuten vor dem Abpfiff den Treffer zum 5:1-Endstand zu erzielen.

Rissen braucht noch einen Punkt zum Klassenerhalt

„Ich bin mit der Leistung meines Teams sehr zufrieden“, sagte Spielertrainer Matthias Witthaus, der diesmal nur als Coach an der Seitenlinie fungierte. Ein Sonderlob verdiente sich Polos ballsicherer Spielmacher Carlos Nevado und Abwehrspieler Frederik König, der sich wieder einmal als enorm zweikampfstark erwies.
In Rissen blieb man trotz der Klatsche gelassen. „Die Niederlage kam nicht unerwartet. Sie ist gut zu verkraften. Wir benötigen aus den letzten drei Partien nur noch einen Punkt zum Klassenerhalt – das sollte uns gelingen“, so Britze.
Schon im Auswärtsspiel am kommenden Sonnabend in Heimfeld (16.15 Uhr, Am Waldschlößchen) kann der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht werden.
Dem Polo-Club fehlen indes nur noch sechs Punkte zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Mit zwei Erfolgen in den Heimspielen am kommenden Sonnabend, 2. Juni (13 Uhr, Hemmingstedter Weg) gegen Schwarz-Weiß Neuss und einen Tag später zur gleichen Zeit gegen den Kahlenberger HTC wäre den Grün-Roten der Aufstieg in die 1. Bundesliga nicht mehr zu nehmen.
Der Großflottbeker THGC steckt derweil noch im Abstiegskampf der Zweiten Liga. Mit einem Heimsieg am Sonnabend gegen Klipper oder am Sonntag gegen die TG Heimfeld (beide 15.30 Uhr, Otto-Ernst-Straße) könnten die Großflottbeker, die zuletzt beim 1:4 in Neuss nicht gepunktet haben, das Klassenziel erreichen.

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