Die Spieler des SC Nienstedten hatten in der Saison 2017/18 sehr häufig Grund zum Jubeln, haben weit mehr als 100 Tore erzielt. Foto: rp

Als am vergangenen Mittwoch um 21.48 Uhr der Schlusspfiff am Quellental ertönte, gab es für die Spieler des SC Nienstedten kein Halten mehr. Gerade hatte das Team durch einen hart erkämpften 3:1-Sieg gegen die abstiegsbedrohte Elf vom SC Sternschanze II die letzten – nur noch theoretischen – Zweifel am Aufstieg in die Landesliga beseitigt; jetzt ließen alle ihrer Freude freien Lauf.
Gemeinsam mit den Fans feierte man – nur ein Jahr nach dem Erreichen der Bezirksliga den „Durchmarsch“ in die Landesliga. Klar, dass auch die obligatorische Bierdusche für Trainer Lewe Timm nicht fehlen durfte. „Ich freu mich riesig für die Jungs, die sich den Erfolg im Laufe der letzten Monate redlich verdient haben“, lobte der Coach sein Team, das die Hammonia-Staffel nun einen Spieltag vor Schluss uneinholbar mit sechs Punkten Vorsprung auf Verfolger SSV Rantzau anführt.
Zuvor hatten die rund 150 Zuschauer ein spannendes und kampfbetontes Spiel gesehen, in dem die Gäste nach einer halben Stunde durch einen Treffer von Finn Dröge nicht unverdient mit 1:0 in Führung gingen. Als nach dem Seitenwechsel aber das Flutlicht anging, wendete sich das Blatt. Erst gelang Stürmer Papa N’Diaye der 1:1-Ausgleich, sechs Minuten später erzielte Top-Torjäger Jakob Drinkuth dann sogar das 2:1 für die Gastgeber. Sternschanze gab sich dennoch nicht geschlagen und drängte in den Schlussminuten auf das 2:2, bevor ein Last-Minute-Konter von N’Diaye zum 3:1 geschossen wurde.

80 Tore am heimischen Quellental erzielt

Wieder einmal hatten die Hausherren ihre Qualitäten im „Umschaltspiel“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 115 Tore in 29 Spielen sprechen für die starke Offensive des SCN; allein das Stürmerduo Drinkuth/ N’Diaye brachte es auf 58 (!) Saisontore.
Den Grundstein zum Aufstieg legten die Nienstedtener am heimischen Quellental, wo sie fast 80 Treffer erzielten und gleich 14 von 15 Spielen für sich entscheiden konnten. Weil man auch auswärts neunmal dreifach punktete, reichte es schließlich nur ein Jahr nach der Kreisligameisterschaft auch zum
Bezirksligatitel. Der Großteil der Mannschaft, der bereits seit Kindertagen beim SCN Fußball spielt, wird auch in der kommenden Spielzeit das Nienstedtener Trikot tragen. „Die Kameradschaft ist prima. Kein Wunder, dass sich hier alle wohlfühlen“, so Timm. Der SC Nienstedten wird den Kader im Hinblick auf das kommende Spieljahr deshalb wohl nur punktuell verstärken.

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